Obwohl in der Kreativabteilung dezimiert, denn Zé Roberto, Scholl (beide Grippe) und Ballack (gelb-gesperrt) fehlten, begann der FC Bayern in Bielefeld wenig zurückhaltend. Da die Arminia sogleich gut dagegenhielt, ergab sich eine interessante Einstiegsphase mit allerdings wenig Tormöglichkeiten. Ausnahmen: Dabrowski- (4.) und Elber-Geschosse (6.). Damit hatten die beiden Kontrahenten ihre besten Möglichkeiten im ersten Durchgang jedoch bereits vertan. Denn nach dem schwungvollen Auftakt neutralisierten sich die Teams im Mittelfeld und fanden beidseitig gegen die guten Abwehrblöcke kein Durchkommen. Bielefeld war zwar insgesamt engagierter, doch das Spielniveau nahm kontinuierlich ab und konnte bei frostigen Temperaturen die Zuschauer kaum überzeugen.
Auch nach dem Wechsel lagen die wenigen Vorteile eher auf Seite der Arminen. Selbst Bayern-Keeper Kahn wurde nun etwas mehr beschäftigt (Diabang). Auch die Münchener versuchten nun öfter offensiv tätig zu werden, doch der junge Schweinsteiger vermochte es nicht, die Spitzen Pizarro und Elber so zu bedienen, dass sich Möglichkeiten vor Hains Tor ergeben konnten. Da die Bayern-Abwehr auch nichts mehr anbrennen ließ und die Teams offensichtlich mit dem Remis leben konnten, plätscherte die Begegnung bis zum Schlusspfiff recht ereignislos vor sich hin. Ein insgesamt sehr schwaches Bundesligaspiel.