Bundesliga

Spieltag

Spielbericht Arminia Bielefeld - 1. FC Kaiserslautern

Für Lautern war mehr drin

Dank seiner Kopfballstärke holte Bielefeld einen Punkt: Bastian ReinhardtDank seiner Kopfballstärke holte Bielefeld einen Punkt: Bastian Reinhardt

Vorsichtig, um nicht zu sagen übervorsichtig, starteten die Kontrahenten ins Spiel. Zuerst bemühte sich die Arminia um Angriffskultur, doch Lautern zerstörte geschickt diese Entwicklung. Kurz gesagt, knapp eine halbe Stunde war der Kick zum Abgewöhnen. Mit dem 1:0 der Gäste änderte sich die Sachlage zunehmend. Klose hatte sich das Leder erkämpft, Grammozis angespielt, der es mit einem Schuss versuchte. Das abgefälschte Spielgerät fiel Bjelica vor die Füße, der Lokvenc per gekonntem Hackentrick freispielte. Dessen Abstauber war dann abschließend die leichteste Aufgabe dieser etwas wunderlichen Kombination (27.). Nun wurden die Angriffe der Bielefelder plötzlich zwingender. Wichniarek köpfte knapp vorbei (31.) und Reinhardt zum 1:1 ins Pfälzer Tor. Brinkmann hatte per Freistoß bestens aufgelegt.

Kurz vor und nach dem Wechsel war die Möhlmann-Truppe noch leicht im Vorteil, doch dann machten die Lauterer richtig Tempo und versetzten die Arminen-Abwehr ein ums andere Mal. Nach einer Chance für Anfang, der noch an Hain scheiterte (48.), fielen vor allem die Lattenkracher von Lokvenc und Klose auf (beide 63.). Inzwischen hatte die Gerets-Elf die Führung längst verdient. Doch auch die Arminen muckten nochmals auf und drückten zwischenzeitig auf den Sieg. Mit der Chancenverwertung standen die beiden Teams jedoch in der Schlussphase auf Kriegsfuß. Somit endete eine Partie unentschieden, in der für den FCK weit mehr drin war.