Bundesliga

Spieltag

Spielbericht Hansa Rostock - VfL Bochum

Erst nach der Pause mischte Bochum richtig mit

Konnte sich auch in Rostock auf seinen Torinstinkt verlassen: Vahid HashemianKonnte sich auch in Rostock auf seinen Torinstinkt verlassen: Vahid Hashemian

Ohne Oliseh, Kalla, Freier, Wosz und Christiansen begann der VfL Bochum naturgemäß eher defensiv und erwartete die schwungvoll startenden Gastgeber mit einer massiven Abwehrformation. Fast hätte das Konzept schon nach zwei Minuten ins Wanken gebracht, doch Meggle vergab die erste fette Möglichkeit. Nach diesem hoffnungsvollen Auftakt verflachte die Partie aber gehörig und bekam erst wieder Fahrt, als Salou an van Duijnhoven scheiterte (29.). Drei Minuten später legte Lantz vorzüglich für di Salvo auf, der zentral im Strafraum vor dem VfL-Keeper auftauchte und das Leder clever am entgegenkommenden Schlussmann vorbeispitzelte. Aufgrund der besseren Möglichkeiten ging die Hansa-Führung zur Pause auch in Ordnung.

In der zweiten Hälfte präsentierte sich eine jäh gewandelte Bochumer Elf. Mit viel Engagement drängten die Neururer-Buben die Rostocker zurück und erspielten sich eine Reihe von Chancen, von denen Hashemian (48.) und Fischer (51.) die besten vergaben. Erst als sich Gudjonsson über links durchtankte und per Flanke den zum Kopfball bereiten Hashemian bediente (61.), war der nunmehr verdiente Ausgleich fällig. Hansa wurde umgehend wieder aktiv und Meggle scheiterte nur knapp an van Duijnhoven (63.). Auch danach blieben die Hanseaten feldüberlegen, doch auch Bochum tauchte wiederholt gefährlich vor dem Tor von Schober auf. Tore fielen trotz guter Möglichkeiten nicht mehr. Das Remis hatten sich die Bochumer vor allem im zweiten Durchgang redlich verdient.