Bundesliga

Spieltag

Spielbericht Hannover 96 - Hansa Rostock

Hannovers Kopfballstärke brachte den Erfolg

Mit "Köpfchen" zum Torerfolg: Kostas KonstantinidisMit "Köpfchen" zum Torerfolg: Kostas Konstantinidis

Eine Riesenmöglichkeit von Stajner in der vierten Minute, er konnte den Lattenabpraller eines Krupnikovic-Freistoßes nicht kontrolliert aufs Hansa-Tor bringen, blieb für lange Zeit die einzige kribbelige Spielszene. Hannover war zwar feldüberlegen, mühte sich jedoch vergebens, klare Chancen herauszuspielen. Ein Idrissou-Treffer fand zurecht wegen Abseitsstellung keine Anerkennung (34.). So kam die Rostocker Führung durch Meggle (39., aus kurzer Distanz) recht überraschend. Fast im Gegenzug sorgte Bobic für den Ausgleich (41.) - Schober war gegen den platzierten Kopfstoß machtlos. In der Schlussminute der ersten Halbzeit erzielte Idrissou dann (abseitsverdächtig), ebenfalls per Kopfball, sogar die 2:1-Führung der 96er. Dieses Tor sorgte für heftige Diskussionen der Rostocker, da Schiedsrichter Steinborn - während das Leder auf Idrissou in der Luft unterwegs war - Abseits gepfiffen haben soll.

Das Erfolgsrezept der Gastgeber, "Flanke-Kopfball-Tor", funktionierte auch nach dem Seitenwechsel. In der 67. Minute bediente Stajner Konstantinidis und Hannovers Abwehrchef ließ sich die Chance zum 3:1 nicht entgehen. Damit war die Partie entschieden, denn Hannover hatte es nicht nötig aufzumachen und Rostock Kontermöglichkeiten zu eröffnen. Routiniert wickelten die Niedersachsen die Restspielzeit ab. Hansa gelang es nicht, ausreichend Druck aufs 96er-Gehäuse aufzubauen - mit Ausnahme der 84. Minute. Da setzte Prica eine Kopfball-Bogenlampe lediglich ans Hannoveraner Gebälk. In der Tabelle zogen die Niedersachsen durch den verdienten Erfolg an den Ostseekickern vorbei.