Bundesliga

Spieltag

Spielbericht TSV 1860 München - VfB Stuttgart

Nüchterner Erfolg der Schwaben

Wirbelte über die rechte Aussenbahn: VfB-Abwehrmann Andreas HinkelWirbelte über die rechte Aussenbahn: VfB-Abwehrmann Andreas Hinkel

Die erste torgefährliche Szene des Spiels ging von den Löwen aus. In der fünften Minute pfiff ein von Wiesinger stramm abgefeuerter Schuss knapp übers VfB-Gehäuse. Ein Signal für weitere stürmische Aktivitäten der Hausherren war dies jedoch nicht. Ähnliches galt für Stuttgart. Die Schwaben beschränkten sich im Wesentlichen darauf, den Spielfluss der Hausherren zu unterbinden. Dynamische eigene Angriffe kamen kaum zustande. So blieb die Partie weitgehend fade. Ein feiner Doppelpass zwischen Bordon und Kuranyi führte dann doch noch zu einem Treffer. Leicht von einem Münchner Abwehrspieler bedrängt, lief Bordon mit dem Ball am Fuß auf Jentzsch-Vertreter Hofmann zu und platzierte die Kugel sicher im Sechziger-Kasten (41.).

In der zweiten Halbzeit waren es wieder die erstmals von Falko Götz trainierten Löwen, die eine gute Tormöglichkeit erzwangen. Auf dem linken Flügel enteilte Weissenberger seinem Gegenspieler und flankte in den VfB-Strafraum. Der mitgelaufene Lauth brachte mit dem Kopf jedoch nicht genügend Druck hinter das Leder, so dass Ernst locker fangen konnte (51.). Nun wurde das Spiel etwas lebendiger, weitere hochkarätige Chancen blieben auf Seiten der Münchner jedoch vorerst aus. Dafür zeigte der VfB jetzt aus dem Konterspiel heraus mehr Engagement und produzierte über den rechten Flügel (Hinkel) mehrfach vielversprechende Angriffe. Götz wechselte mit Shao und Suker, Max war bereits kurz nach der Pause gekommen, später noch zwei weitere Offensivleute ein - zum Ausgleich reichte es jedoch nicht mehr. 1860 blieb zu harmlos, um die Gäste nachhaltig zu erschüttern. Der VfB entführte nach einer soliden Vorstellung verdient die Punkte aus dem Olympiastadion.