Bundesliga

Spieltag

Spielbericht FC Energie Cottbus - 1. FC Kaiserslautern

Lautern vor dem Tor das Quäntchen effektiver

Fehlte Monate - traf dann nach fünf Minuten: Marian HristovFehlte Monate - traf dann nach fünf Minuten: Marian Hristov

Stückwerk prägte die Startphase zweier aufgeregter Teams, für die ein sogenanntes "Sechs-Punkte-Spiel" anlag. Als FCK-Keeper Wiese nach elf Minuten eine Riesen-Topic-Chance zunichte machte und fünf Minuten später der Energie-Torjäger auch die zweite gute Möglichkeit verpasste, wurde die Geschichte dieser Partie kurzfristig etwas abwechslungsreicher. Cottbus drückte Lautern mit viel Einsatz zurück, doch die FCK-Defensive stand mittlerweile besser gestaffelt und ließ vorerst keine Möglichkeiten mehr zu. Da angriffstechnisch von Gästeseite allerdings auch herzlich wenig kam, verebbte die Partie längere Zeit im Mittelfeld. Ein aufgeweckter Pass von Dominguez auf Klose, der cool einlochte (39.), durchbrach das triste Geschehen. Doch Energie schlug fix zurück und kam nach einem Eckball, den Lauterns Abwehr nicht recht wegbekam, durch Rost zum Ausgleich (43.).

Vom zweiten Durchgang konnte man über dessen erste Hälfte getrost den berühmten Mantel des Schweigens legen - sie ähnelte dem Mittelteil der ersten Halbzeit frappierend. Nach einigen Auswechslungen auf beiden Seiten - es wurden vor allem neue Angreifer gebracht - kam wieder etwas Leben in die Strafräume des Stadions der Freundschaft. So war es dem bis dato Langzeitverletzten (Kreuzbandriss) Hristov vergönnt, er war gerade fünf Minuten auf dem Platz, nach einer weiten Basler-Freistoßhereingabe per Kopf die erneute Führung zu markieren (71.). Bis auf einen Alu-Treffer von da Silva erreichten die danach noch einmal vehement anstürmenden Cottbuser indes nichts mehr. Dafür konterte der FCK nochmals geschickt und der bis dahin farblose Lokvenc fand kurz vorm Feierabend die Lücke zum 3:1 (90.). Das Ergebnis war natürlich viel zu hoch ausgefallen, aber die Gäste waren vor dem gegnerischen Tor nun einmal das Quäntchen effektiver und sammelten somit den "Sechser" ein.