Bundesliga

Spieltag

Spielbericht FC Energie Cottbus - VfB Stuttgart

Aufregendes Spiel bis in die Schlussminute

Behielt beim Elfer in der Schlussminute die Nerven: Ioan Viorel GaneaBehielt beim Elfer in der Schlussminute die Nerven: Ioan Viorel Ganea

Der Beginn der Partie hätte kaum unterhaltsamer sein können. Zuerst traf Meissner nach eineinhalb Minuten und einer Hleb-Ablage zur VfB-Führung. Gut fünf Minuten später setzte sich auf der Gegenseite Vagner über halbrechts gekonnt durch und schloss cool zum Ausgleich ab. Abwechslungsreich ging es weiter, doch die vielfältigen Möglichkeiten wurden nun nicht mehr so konsequent wie zu Spielbeginn genutzt. Die beste Chance zum 2:1 vergab dabei Amanatidis, der frei vor Lenz am Energie-Keeper scheiterte (40.). Insgesamt lagen die Vorteile vor der Pause eher auf Seiten der Stuttgarter.

Cottbus kam nach dem Wechsel besser in die Partie zurück als die Schwaben. Immenser Druck und mehrere Lausitzer Chancen bestimmten die Folgezeit. Die Energie-Angreifer scheiterten jedoch vor allem am guten VfB-Torwart Ernst und an der eigenen Unkonzentriertheit. So kam was kommen musste. Einer der selten gewordenen Gästeangriffe brachte das zu diesem Zeitpunkt schmeichelhafte 2:1 durch eine direkt verwandelte Ecke von Heldt, an der Freund und Feind vorbeisprangen (75.). Mit teils neuem Personal und dem Abstiegsgespenst im Nacken fightete die Geyer-Elf zurück und kam durch den eingewechselten Polen Juskowiak, der eine Vagner-Ecke wuchtig einköpfte, zum erneuten Ausgleich (85.). Statt des Siegtreffers, den die Cottbuser in den Schlussminuten mit engagierten Angriffen zu erzwingen suchten, wurde jedoch VfB-Spielmacher Heldt bei einem Konter von Schröter im Strafraum klassisch gefällt. Ganea schoss den Elfer zum glücklichen VfB-Erfolg ins Netz (90.) und beendete ein aufregendes Bundesligaspiel, das genausogut andersherum hätte enden können.