Bundesliga

Spieltag

Spielbericht Arminia Bielefeld - TSV 1860 München

Arminen-Konter waren die Highlights

Markierte seine Saisontreffer neun und zehn: Artur WichniarekMarkierte seine Saisontreffer neun und zehn: Artur Wichniarek

Geweckt wurde die anfangs schläfrige Partie durch den Dribbler Brinkmann, der sich plötzlich alleine vor Sechzig-Keeper Jentzsch befand und von diesem durch einen Hechtsprung gegen die Laufwerkzeuge gefällt wurde. Gelb und einen Strafstoß gab es gegen den Schlussmann, der bei dem nachfolgenden Wichniarek-Elfer ohne Chance blieb (14.). Für die Münchener war dieses Gegentor die Initialzündung eigener Aktivitäten. Diese wurden bereits sechs Minuten nach dem 0:1 belohnt, als eine Wiesinger-Ecke über Agostino beim heranstürmenden Stranzl landete, der sich die Ausgleichschance per Kopf nicht nehmen ließ (20.). Danach schlief die Partie wieder ein und produzierte Langeweile. Doch ein Tyce-Gewaltschuss (33.) und das 2:1 durch Wichniarek sollten vor der Pause noch dankbare Unterbrechungen der Tristesse werden. Wieder hatte Brinkmann den Treffer eingeleitet und Wichniarek am Fünfmeterraum angespielt. Mit einer Drehung tanzte der Pole seinen Widersacher Votava aus und erwischte Jentzsch auf dem falschen Fuß (42.).

Schon zwei Minuten nach dem Wechsel hätte Kauf die Arminen mit einem möglichen 3:1 beglücken können, doch der Mittelfeldakteur scheiterte am aufmerksamen Jentzsch. Bielefeld zog sich danach etwas zurück und überließ den Gästen das optische Übergewicht. Per Gegenstöße blieb die Möhlmann-Elf jedoch gefährlich und hatte durch einen Kopfstoß des eingewechselten Diabang (76.) ihre beste Möglichkeit. Für 1860 sprang zwar noch ein Pfostenschuss von Lauth heraus, der nach einem weiten Abschlag den Ball an Hain vorbeispitzelte (67.), aber ansonsten boten die Gäste einfach zuwenig, um die defensiv sicher stehenden Arminen ernsthaft zu gefährden. So spielte Bielefeld den Vorsprung, der durch einige Konter noch hätte ausgebaut werden können, verdient über die Zeit.