Bundesliga

Spieltag

Spielbericht TSV 1860 München - SV Werder Bremen

Drei Tore aus der Halbdistanz

Sein 2:0 war die Vorentscheidung: Harald CernySein 2:0 war die Vorentscheidung: Harald Cerny

Beide Teams hatten vor diesem Spieltag je eine Partie gewonnen bzw. verloren. Den besseren Start nahmen sich die Sechziger, weil ihr Passspiel konzentrierter war und die Spitzen fand. Im Abschluss fehlte es zwar an der vorangegangenen Genauigkeit, doch unterhaltsam waren diese ersten Aktionen. Werder zeigte mit Borowski zwar eine Kopfballchance (9.), dabei wurde aber noch zuwenig Pulver verschossen. Einer etwas längeren Erholungsphase (Hitze!) folgte das 1:0 durch Schroth (33.). Pürk hatte Schroth vor dessen 17-Meter-Geschoss mit einem weiten Schlag in Szene gesetzt. Der ausgeglichenen, nun flotten und chancenreichen Schlussphase der ersten Hälfte hätte nur ein Tor gut getan.

Etwas besser gingen die Bremer nach dem Seitentausch an Werk. Und als Weissenberger seine Handarbeit an Stalteri übertrieb, zeigte der Schiri zurecht auf den Punkt. Jung-Nationalspieler Borowski schoss den 11er jedoch wie eine zarte Rückgabe und Keeper Jentzsch grinste ((63.). Das fünf Minuten später durch einen schönen Strafraumgrenzen-Schuss gefallene 2:0 für die Löwen (Cerny) war die klassische Vorentscheidung. Werder verzettelte sich danach trotz Ailton-Einwechselung völlig. Die Fehlpässe häuften sich bei den Gästen, das 3:0 ließ jedoch noch weitere zehn Minuten ins Olympiastadion streichen. Max hatte sich einen weiten Häßler-Pass ergattert, Baumann abgehängt und Borel überlupft. Damit wurde manifestiert, was dieses Spiel ausmachte: Der bessere (1860-) Angriff entschied.

Spielstatistik TSV 1860 München - SV Werder Bremen