Bundesliga

Spieltag

Spielbericht Arminia Bielefeld - VfL Wolfsburg

Effe noch ohne spielentscheidende Impulse

Sein sehenswerter Treffer brachte die Entscheidung: Ansgar BrinkmannSein sehenswerter Treffer brachte die Entscheidung: Ansgar Brinkmann

Auf eine merkwürdige Art und Weise neutralisierten sich die beiden Teams nahezu über die gesamte erste Halbzeit. Vielleicht lag es daran, dass die stärksten Akteure im defensiven Mittelfeld und in der Abwehr agierten und selbst zaghafte Angriffsbemühungen im Keim erstickten. Die Kreativkräfte auf beiden Seiten, Brinkmann und Kauf bei Bielefeld, Effenberg und Ponte bei Wolfsburg, schafften es erst in den zehn Minuten vor dem Seitenwechsel, die Abwehrreihen punktuell zu durchdringen. Doch nur Brinkmann traf nach einem feinen Zusammenspiel mit Reinhardt und einem perfekten Schuss ins Netz (43.). Petrov zielte auf der Gegenseite kurz darauf nur knapp über das Hain-Gehäuse.

Die Feldüberlegenheit der Wölfe nach der Pause verstärkte sich durch die Einwechselungen von Maric und Präger, während die Arminia vor eigenem Publikum die massierte Defensive bevorzugte und den VfL-Akteuren ein nahezu unüberwindliches Bollwerk darbot. Die Konter der Möhlmann-Truppe waren zudem immer gefährlich und verlangten der Wolfsburger Abwehr die volle Konzentration ab. In der 88. Minute schien das Anrennen der Gäste doch noch zu fruchten. Ein Klimowicz-Kopfball fand den Weg ins Netz, doch das Schiri-Gespann verweigerte fälschlicherweise die Anerkennung. So brachte das aufopfernd kämpfende Arminen-Team den knappen Sieg glücklich über die Runden.