Bundesliga

Spieltag

Spielbericht VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg

Der Frühstart reichte aus

Stark beim 1:0: Kevin KuranyiStark beim 1:0: Kevin Kuranyi

Viel war bis dahin nicht passiert, denn die Abwehrreihen stand gut und den Angreifern die Ideen. Doch eine geschickte Körperdrehung von Kuranyi, der am Strafraumrand mit dem Rücken zum Tor und von Gegenspieler Biliskov nicht gestört wurde, plus platziertem Schuss ins lange Eck, veränderten die Sachlage schlagartig (11.). Nun lief eine zeitlang Einbahnstraßenfußball des VfB in Richtung Reitmaier-Tor. Ein Seitz-Durchbruch, von Schnoor per Foul unterbunden, führte zum nächsten Treffer, den Balakov in seinem letzten BL-Punktspiel per Elfmeter sicher verwandelte (23.). Für den weiteren Spielverlauf war dieser Vorsprung recht fatal. Die Wölfe bekamen offensiv kaum etwas auf die Reihe, stabilisierten sich jedoch in der Abwehr. Die Schwaben blieben optisch überlegen, wurden aber im Strafraumumfeld zumeist fehlerhaft und ließen es immer ruhiger angehen.

Dieser Trend setzte sich im zweiten Durchgang fort, denn den Niedersachsen gelang es in keiner Phase des Spiels, offensiv gefährliche Akzente zu setzen, auch wenn Coach Röber mit Personalwechseln Schwung erzeugen wollte. Den Stuttgartern reichte der Vorsprung längst und so war vorwiegend Torsicherung angesagt. Erwähnenswerte Chancen vor den Gehäusen fehlten der Partie somit total und nur beim Dortmunder Endergebnis brach noch einmal heftiger Jubel aus, denn der VfB war überraschend für die Champions League qualifiziert, während der VfL den UI-Cup erreichte, weil 1860 München gleichzeitig gegen Bochum verlor.