Bundesliga

Spieltag

Spielbericht Hansa Rostock - Bayer Leverkusen

Bayer beherrschte Ball und Gegner

Überzeugte in der Defensiv-Achse: JuanÜberzeugte in der Defensiv-Achse: Juan

Mit etwas mehr Engagement und Spielwitz ihrer Mannschaft hatten die Zuschauer im Ostsee-Stadion bestimmt gerechnet. Doch die Partie wurden von Beginn an durch die Leverkusener geprägt. Die Hansa-Spieler kamen phasenweise überhaupt nicht in den Ballbesitz und es war nur eine Frage der Zeit, wann sich die Bayer-Stars auch vor dem von Schober gehüteten Tor durchsetzen würden. So klingelte es bereits nach fünf Minuten im Rostocker Kasten. Neuville war über den rechten Flügel von Ramelow auf die Reise geschickt worden und überraschte Schober mit einem trockenen Abschluss ins kurze Eck. Die Sachlage änderte sich auch danach nicht. Das 2:0 durch Brdaric (22.), der verletzungsbedingt kurz darauf das Feld verließ, war das zwangsläufige Resultat. Hansa konnte nicht ansatzweise an den Leistungen der vergangenen Spieltage anschließen und blieb auch in der Folgezeit ohne Offensivaktionen, weil sich Bayer mit der Achse Lucio-Juan-Ramelow keine Blöße gab.

Zwar kamen die Mecklenburger nach der Pause etwas eifriger daher, doch die Mittel waren begrenzt - Torchancen Fehlanzeige. Da es die Gäste auch etwas ruhiger angehen ließen, verebbte die Partie solange, bis Kientz nach einer Ecke und einem Fehler von Butt, der nicht konsequent herauslief, der Anschluss per Kopf glückte (74.). Die Entscheidung fiel durch ein Eigentor von Wimmer, der einen Schneider-Freistoß per Kopfballrückgabe ins eigene Netz bugsierte (87.). Hansa enttäuschte - Bayer gefiel erstmals in dieser Saison.

Spielstatistik Hansa Rostock - Bayer Leverkusen