Bundesliga

Spieltag

Spielbericht VfL Wolfsburg - Hamburger SV

Effenbergs Steigerung führte zum Erfolg

Sein erstes Bundesligator entschied die Partie: Hans SarpeiSein erstes Bundesligator entschied die Partie: Hans Sarpei

Gegen einen äußerst defensiv eingestellten HSV gelang es dem VfL Wolfsburg anfangs nur punktuell, aussichtsreiche Angriffe zu entwickeln. Effenberg fand wenig Bindung zu seinen Nebenleuten und Klimowicz war in der Sturmmitte abgemeldet (Hoogma). Einzig die Außen Präger und Petrov verstanden es, die HSV-Abwehr dank individueller Aktionen unter Druck zu setzen. Erst nach einer halben Stunde setzten sich die Wölfe besser durch, scheiterten aber an Pieckenhagen oder der eigenen Abschlussschwäche. Die Hamburger brachten offensiv kaum etwas zuwege, weil die Offensivabteilung durchweg enttäuschte.

Als sich Effenberg aufgrund seiner Zweikampfstärke und mit genauerem Passpiel immer mehr zum Spielmacher aufschwang, ergaben sich vermehrt brenzlige Szenen im HSV-Strafraum. Einer geschickten Klimowicz-Einfädelung bei Ujfalusi folgte in der 51. Minute der Elfmeterpfiff. Effenberg übernahm die Verantwortung und jagte das Leder per Strafstoß zum 1:0 unhaltbar unter die Querlatte. Neben Effenberg blühte vor allem der Bulgare Petrov immer stärker auf. Doch die Mitspieler wussten die Vorlagen nicht zum Ausbau der Führung zu nutzen. Einer der überaus seltenen HSV-Konter führte völlig unerwartet zum schmeichelhaften Ausgleich. Romeo hatte den Torschützen Antar nach einem Flügellauf optimal angespielt (74.). In der nun ausgeglichenen Endphase entschieden die Gastgeber doch noch die Partie. Sarpei, von Petrov und zuletzt Effenberg freigespielt, vollendete freistehend vor dem chancenlosen Pieckenhagen (83.). Ein insgesamt verdienter VfL-Erfolg gegen die über weite Strecken zu harmlose Hanseaten.