Bundesliga

Spieltag

Spielbericht FC Schalke 04 - Hamburger SV

Agalis spektakuläre Rückkehr und eine trostlose HSV-Vorstellung

Aufwühlende Rückkehr ins Team - zumindest im ersten Durchgang: Victor AgaliAufwühlende Rückkehr ins Team - zumindest im ersten Durchgang: Victor Agali

Schalke legte los, als ginge es darum, einen Fünf-Tore-Rückstand aufzuholen. Zwei Tore waren jedenfalls nach 15 Minuten „aufgeholt“. Mit dem wiedergenesenen und spektakulär auftretenden Agali sowie seinem kongenialen Sturm-Partner Sand wurden schon in den Minuten neun und fünfzehn die Eckpfeiler des Sieges eingeschlagen. Der HSV, speziell der indisponierte Hoogma und dessen abwehrzentral aufgestellter Kollege Baur standen Spalier - wie Bewunderer großer Spielkunst, die sie nicht geneigt waren, zu zerstören. Wenig nachlassend, zerbröselte das S04-Team alle aufkeimende HSV-Versuche, auch einmal vor des Gegners Tor für Unbill zu sorgen. Dafür gelang es dem längere Zeit trefferlosen Asamoah, kurz vorm Pausenpfiff einzulochen. Sand hatte den Nationalspieler halbrechts im Strafraum in Position gebracht.

Der "Kicker" schrieb aktuell, Schalke "verwaltete" den Vorsprung in der zweiten Hälfte nur noch. Stimmt genau. Schalke ließ den HSV sozusagen am kleinen Finger "verhungern", aber immerhin mit etwas Spielraum. Die trostlose Harmlosigkeit der Hanseaten wurde gerade unter diesen Bedingungen offensichtlich. Keine Ideen, kein Aufbäumen und keine Torchancen gefahreinflößender Güte wurden "erarbeitet" (HSV-Fremdwort?). Somit ging ein feiner Sieg der Neubarth-Elf in die Analen ein, der im ersten Spielabschnitt glänzend inszeniert und im zweiten Durchgang mit der gebührenden Zurückhaltung gefeiert werden konnte.

Spielstatistik FC Schalke 04 - Hamburger SV