Bundesliga

Spieltag

Spielbericht VfL Bochum - VfL Wolfsburg

Bochum beendete Negativtrend

Seine Reflexe verhinderte einen höheren Rückstand: Rein van DuijnhovenSeine Reflexe verhinderte einen höheren Rückstand: Rein van Duijnhoven

Eine richtungweisende Partie: Der VfL Bochum hatte seit fünf Spielen nicht mehr gewonnen, eine weitere Pleite - zumal daheim - hätte unweigerlich den guten Eindruck der Auftaktspiele zerstört und das Team nahe an die Abstiegsregion gebracht. Wolfsburg konnte mit einem Dreier auf den vierten Tabellenplatz vorrücken - eine Region, in die ehrgeizigen Niedersachsen endlich einmal vorstoßen wollten.
Bereits nach fünf Minuten jubelten die meisten der 21.000 im Bochumer Ruhrstadion. Mit einem sehenswerten Kopfballtreffer hatte Christiansen (siebter Saisontreffer) sein Team in Führung gebracht. Eine Minute später feierte dann die Minderheit in der Arena: Wolfsburgs Klimowicz hatte, ebenfalls per Kopf; ausgeglichen. Nach diesem turbulenten Auftakt versuchten beide Teams, mehr Ordnung in die eigenen Reihen zu bringen. Dies gelang den Gästen etwas besser. Dem entsprechend kam die 2:1-Führung der Wölfe durch Ponte auch nicht ganz unerwartet. Bochum war zwar ständig bemüht, brachte aber selten Gefahr vors Wolfsburger Gehäuse. Und wenn, war Reitmaier auf dem Posten.

Kurz nach dem Seitenwechsel hatte Maric das 3:1 auf dem Fuß, doch van Duijnhoven verhinderte einen möglicherweise vorentscheidenden Rückstand. Stattdessen schafften die Bochumer, die nun spielbestimmend waren, durch einen Doppelschlag von Fahrenhorst (56.) und Freier (57.) die Wende. Acht Minuten vor dem Abpfiff sicherte der eingewechselte Hashemian mit dem Treffer zum 4:2 die wichtigen drei Punkte für das Neururer-Team. Die Bochumer bremsten ihre Talfahrt, gingen als verdienter Sieger in einem temporeichen Spiel vom Platz. Wolfsburg fehlte der Biss, um in der zweiten Hälfte das Blatt noch einmal zu wenden.