Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

Arena auf Schalke (Gelsenkirchen) · Zuschauer: 61.300 · Schiedsrichter: Dr. Franz-Xaver Wack

» Hinspiel: 4:1

Spannend bis zum Schluss

Vereitelte gegen Asamoah die beste Tormöglichkeit des Spiels: Andreas Reinke
Zwei der über die bisherige Rückrunde hinaus ungeschlagenen Teams traten in der Arena AufSchalke gegeneinander an und bewiesen vom Start weg mit gepflegtem, schnellen Kombinationsfußball, warum sie die letzten Spiele erfolgreich geblieben waren. Da spielten die Transferquerelen um Ailton und Krstajic keine Rolle. Beide Abwehrreihen behielten auch unter Druck den nötigen Überblick; die Mittelfeldreihen zäumten flexible Kombinationen auf und im Angriff wurde viel rochiert und gearbeitet. Die erste Möglichkeit hatte Schalkes Neuzugang ab 2004/2005, Torjäger Ailton, der in der fünften Spielminute jedoch am langen Eck vorbeizielte. Schalke hatte danach leichte Vorteile, weil die Akteure der Hausherren etwas engagierter den direkten Zweikampf suchten. Dagegen spielten die Bremer abgeklärter und flüssiger. Das hauptsächlich zwischen den Sechzehnern stattfindende Treiben hatte Tempo und war über weite Strecken gut anzuschauen. Einzig, es fehlten die brisanten Torraumszenen. Erst in den letzten zehn Minuten vor der Pause wurden diese nachgereicht. Asamoah tauchte plötzlich am rechten Fünfmeterraumeck allein vor Reinke auf, doch Werders Schlussmann klärte reaktionsschnell per Fußabwehr (36.). Und nur wenig später schoss Delura freistehend so unplatziert, dass Reinke problemlos retten konnte. Eine strittige Situation folgte auf der Gegenseite. Ailton war halblinks in den Strafraum eingebrochen und van Kerckhoven grätschte den Brasilaner ab. Das elfmeterwürdige Einsteigen ahndete Schiri Dr. Wack allerdings fälschlicherweise nicht.

Die Mannschaften konnten das gute Niveau der ersten Hälfte nach der Pause allerdings nicht mehr halten. Unzulängliches Abspiel und ungeschicktes Zweikampfverhalten nahm überhand und ließ den Spielfluss zerfasern. Torchancen blieben nun völlig aus, die Torhüter nahezu arbeitslos. Auch Schalkes neues Personal (Böhme und Hanke) bewirkte wenig erbauliche Angriffe. Werder schien sich zudem sichtbar mit dem torlosen Remis bei dieser unbequemen Auswärtsprüfung anzufreunden. Erst in der letzten Viertelstunde legten sich beide Teams noch einmal etwas mehr ins Zeug und hielten die Spannung bis zum Abpfiff aktiv aufrecht. Doch die zuerst frecheren Schalker, dann in den Schlussminuten die noch einmal zum Schlussspurt ansetzenden Werderaner kamen nicht mehr zu wirklich aussichtsreichen Chancen, so dass es beim leistungsgerechten Remis blieb.
Spieltag

21. Spieltag

Samstag, 21.02.2004 Rostock3:1Hannover
Samstag, 21.02.2004 M´gladbach2:2Freiburg
Samstag, 21.02.2004 K´lautern1:0Stuttgart
Samstag, 21.02.2004 Schalke0:0Bremen
Samstag, 21.02.2004 Wolfsburg3:1TSV 1860
Samstag, 21.02.2004 B. München1:0Hamburg
Samstag, 21.02.2004 Leverkusen1:3Bochum
Sonntag, 22.02.2004 Hertha BSC1:2Frankfurt
Sonntag, 22.02.2004 Dortmund1:0FC Köln

„Ich kann nicht viel falsch machen. Ich hole den Würfelbecher raus und ermittele so die Spieler, die ich in der Abwehr aufbiete.”

— Klaus Toppmöller angesichts der Verletzungsprobleme in Leverkusen