Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

Arena auf Schalke (Gelsenkirchen) · Zuschauer: 61.300 · Schiedsrichter: Alvarado Godinez Quetzalli

» Hinspiel: Hertha BSC - Schalke 1:3

1:0 Altintop (18.)
2:0 Böhme (50.)
3:0 Sand (58.)
3:0
(1:0)

Innerhalb zwei Minuten alles verspielt

War der große Powerpoint im S04-Team: Gerald Asamoah
Vorgeplänkel fiel flach, es ging gleich in die Vollen. Simunic (4.), Altintop (6.), Delura (7.) und nochmals Altintop (8.) testeten umgehend ihr Schussglück, zielten aber noch zu ungenau. Mehr Drive legten letztlich aber die Schalker an den Tag, wobei sich Altintop, Asamoah und mit Abstrichen Böhme zu den wirkungsvollsten Antreibern emporschwangen. Als ein Poulsen-Pass von Schiedsrichter Gagelmann versehentlich vor die Füße von Altintop abprallte, nahm sich der junge Türke erneut ein Herz, machte den entscheidenden Haken und zirkelte den Ball von der Strafraumgrenze ins rechte Toreck (18.). Die Schalker Dominanz nahm auch in der Folgezeit nicht ab. Immer wieder riss der unheimlich agile Asamoah seine Mitspieler zu neuen Angriffen mit, doch sämtliche Schüsse strichen entweder knapp vorbei oder wurden eine Beute des tapferen Ziegler. Hertha stabilisierte sich erst in der Viertelstunde vor dem Pausenpfiff, ohne nach vorne erwähnenswerte Aktionen zu entwickeln.

Den besseren Start nach der Pause hatte wieder Schalke; der zur Pause eingewechselte Rehmer dagegen einen der kürzesten Auftritte seiner Karriere. Asamoah wollte seinen Nationalmannschaftskollegen am linken Flügel abhängen, doch Rehmer verkeilte sich als letzter Mann in den schnellen Stürmer, riss ihn zu Boden und sah Rot pur (48.). Die folgende Freistoßflanke in den Strafraum versuchte der junge Fahti mit der Hand zu entschärfen und durfte Rehmer mit der Gelb-Roten Variante der Hinausstellung im Gepäck unter die Dusche folgen (49.). Den Elfer knallte Böhme gewagt, aber gekonnt in den rechten Torwinkel (50.). Zu neunt waren die Berliner naturgemäß nur noch auf Schadensbegrenzung aus. Zwar mussten sie noch das 0:3 durch Sand hinnehmen, der mit Vermant einen Doppelpass andeutete, durch seine Finte jedoch plötzlich frei vor Ziegler auftauchte und trocken einlochte (58.), doch dann war das Schlimmste bereits überstanden. Von der letzten halben Stunde, die selbstredend vorwiegend in Herthas Spielhälfte stattfand, sei festgehalten, dass die Gastgeber noch einige gute Chancen fahrig vergaben, aber zum Spielende hin nicht mehr konsequent den Abschluss suchten. Hertha stand erneut knietief im Abstiegsschlamm und der S04 lugte mal wieder spitzbübisch in Richtung UEFA-Cup-Platz.

 


(4)Christian FiedlerTW

(6)   Malik FathiAW

(5)Denis LapaczinskiAW

(6)Alexander MadlungAW

(5,5) Andreas SchmidtAW

(5) Josip SimunicAW

(4,5)Pal DardaiMF

(5,5)Bart GoorMF

(5,5)Roberto PintoMF

(5,5) MarcelinhoMF

(5,5)  Artur WichniarekST

Reservebank


AWFabian Lamotte  (4)

AWDario Rodriguez  (–)

STEduard Glieder  (–)

 


(4,5) Sofian ChahedAW

(–)  Marko RehmerAW

(5) Andreas NeuendorfMF

 Trainer


Hans Meyer
Spieltag

31. Spieltag

Samstag, 01.05.2004 Freiburg4:1Hannover
Samstag, 01.05.2004 Wolfsburg1:0Frankfurt
Samstag, 01.05.2004 K´lautern2:2M´gladbach
Samstag, 01.05.2004 Dortmund4:1Rostock
Samstag, 01.05.2004 TSV 18601:1Leverkusen
Samstag, 01.05.2004 FC Köln1:2B. München
Samstag, 01.05.2004 Bremen6:0Hamburg
Sonntag, 02.05.2004 Stuttgart1:1Bochum
Sonntag, 02.05.2004 Schalke3:0Hertha BSC

„Jung, ich komm aus Bottrop - da wirsse getötet, wenne datt inne Muckibude machs!”

— Willi Landgraf beim Step-Aerobic-Training auf die Frage, ob so etwas vorher schon mal gemacht habe