Sein früher Treffer brachte Sicherheit ins Mainzer Spiel: Michael ThurkDurch einen überraschend klaren 3:0-Erfolg der Mainzer über den VfL Wolfsburg stiegen die Chancen auf einen Liga-Verbleib für die Klopp-Truppe erheblich. Die Wölfe hingegen müssen zitterten sich den letzten beiden Spieltagen entgegen.
Die beiden FSV-Torjäger Michael Thurk (5.) und Benjamin Auer mit einem Doppelpack (80./85.) besiegelten den Sieg und bescherten ihrem Team neben den drei überlebenswichtigen Punkten auch ein vergleichsweise hervorragendes Torverhältnis. Bereits nach fünf Minuten traf Thurk nach einem feinen Zuspiel von Conor Casey zur überraschenden Führung. Den Gästen kam dieser Treffer zugute, waren sie schließlich das Auswärtsteam und konnten nun noch mehr aus einer kompakten Abwehr heraus agieren. Und das mit Erfolg. Die Wolfsburger taten sich sehr schwer im Spielaufbau, die beiden Spitzen Hanke und Hoogendorp wurden von ihren Mitspielern nicht richtig in Szene gesetzt. Wenig verwunderlich war deshalb, dass die beste Möglichkeit durch Abwehrspieler Schnoor (29.) entstand, der nach einer Ecke allerdings deutlich verzog. Mainz stand gut, versäumte es in dieser Zeit jedoch, die sich bietenden Konter effektiv und konsequent zu Ende zu spielen. Lediglich zweimal kamen sie zu gefährlichen Chancen durch Demirtas (17.) und Casey (34.), aber VfL-Keeper Jentzsch blieb in beiden Fällen Sieger.
Im zweiten Abschnitt trat Wolfsburg dann mehr wie eine Mannschaft auf, die vor heimischem Publikum spielt. Die Pässe wurden schärfer, der Zug zum Tor energischer. Und beinahe wären sie mit dem Ausgleich belohnt worden (70.), allerdings entschied das Schiedsrichter-Gespann bei Hankes Kopfball auf Abseits. Zu Unrecht, wie die Fernseh-Bilder eindeutig belegten. Diese Fehlentscheidung schien die Hausherren endgültig zu demoralisieren, denn zehn Minuten später sorgte Benjamin Auer für die Entscheidung. Fabian Gerber hatte aufgelegt. Genauso wie fünf Minuten später, als das Augenthaler-Team Alles oder Nichts spielte und eiskalt ausgekontert wurde. Mainz konnte somit im nächsten Heimspiel gegen den FC Schalke 04 mit einem Sieg den Liga-Verbleib praktisch perfekt machen. Wolfsburg hingegen verblieben nur zwei Punkte Vorsprung auf den 16., dem 1. FC Kaiserslautern.
Ozan Sakar
VfL Wolfsburg
| Tore | |||
|---|---|---|---|
| 0:1 | Michael Thurk | 5. | (Linksschuss, Casey) |
| 0:2 | Benjamin Auer | 80. | (Rechtsschuss, Gerber) |
| 0:3 | Benjamin Auer | 85. | (Linksschuss, Gerber) |
Aufstellung Wolfsburg![]() |
|
|---|---|
| Simon Jentzsch | (4,5) |
| Alex | (4,5) |
| Maik Franz | (4,0) |
| Stefan Schnoor | (4,0) |
| Peter van der Heyden | (4,0) |
| Miroslav Karhan | (4,5) |
| Tommie van der Leegte | (4,0) |
| Juan Carlos Menseguez | (3,5) |
| Marian Hristov | (4,0) |
| Rick Hoogendorp | (5,0) |
| Steve Marlet | (4,5) |
Aufstellung Mainz |
|
|---|---|
| Christian Wetklo | (3,0) |
| Christian Demirtas | (4,0) |
| Manuel Friedrich | (2,5) |
| Nikolce Noveski | (2,5) |
| Marco Rose | (3,5) |
| Mathias Abel | (4,0) |
| Christof Babatz | (3,5) |
| Antonio da Silva | (3,0) |
| Michael Thurk | (3,0) |
| Mohamed Zidan | (5,0) |
| Conor Casey | (3,5) |
Wechsel Wolfsburg![]() |
|
|---|---|
| Hans Sarpei für Tommie van der Leegte |
(4,5) (46.) |
| Mike Hanke für Steve Marlet |
(4,5) (60.) |
| Cedric Makiadi für Alex |
(―) (66.) |
Wechsel Mainz |
|
|---|---|
| Benjamin Auer für Mohamed Zidan |
(―) (66.) |
| Fabian Gerber für Christian Demirtas |
(―) (68.) |
| Jonas Sela für Christian Wetklo |
(―) (83.) |
Karten Wolfsburg![]() |
|
|---|---|
| Gelb für | Marian Hristov |
| Gelb für | Tommie van der Leegte |
| Gelb für | Hans Sarpei |
Karten Mainz |
|
|---|---|
| Gelb für | Michael Thurk |
Trainer Wolfsburg![]() |
|---|
| Klaus Augenthaler |
Trainer Mainz |
|---|
| Jürgen Klopp |