Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

Olympiastadion (Berlin) · Zuschauer: 30.600 · Schiedsrichter: Dr. Markus Merk

» Rückspiel: 2:1

1:0 Pantelic (6.)
2:2 Marcelinho (71.)
3:2 Rafael (90.)
3:2
(1:1)
1:1 Grlic (32.)
1:2 Biliskov (53.)

Hartes Stück Arbeit

Aufsteigende Tendenz: Marcelinho
Glück gehabt, Hertha! Erst in letzter Minute sicherten sich die Berliner den Sieg gegen Aufsteiger Duisburg. 3:2 (1:1) hieß es am Ende im Olympiastadion, Hertha blieb einer der Verfolger der Bayern.

Doch es war ein hartes Stück Arbeit für den Klub aus der Hauptstadt. Die Duisburger reisten ohne Sieg an und machten ihrem Ruf alle Ehre, immer recht früh das erste Gegentor zu kassieren. Sechs Minuten waren gespielt, als Cairo auf Marcelinho flankte, der Tjikuzu aussteigen ließ und auf Neuzugang Pantelic anlegte. Per Kopf markierte dieser den Führungstreffer für die Berliner. Alles schien seinen erwarteten Gang zu gehen. Doch die Gäste steckten den Schock gut weg, auch der Ausfall von Klemen Lavric kurze Zeit später änderte daran nichts. Zumal sich Hertha auf der frühen Führung ausruhte und nur noch wenig nach vorne tat. Als dann auch noch Dick van Burik nach einer halben Stunde patzte, nutzte Ahanfouf seine Freiräume, passte in die Mitte zu Ivo Grlic, der zum Ausgleich einschob.

Auch nach der Pause machte der Aufsteiger zunächst die bessere Figur. Nach einer Ecke stieg Biliskov am höchsten, seinen wuchtigen Kopfstoß konnte Fiedler nur noch ins eigene Netz abklatschen – 1:2! Sollte Hertha ausgerechnet gegen die bislang sieglosen Duisburger patzen? Zum Glück haben die Herthaner noch Marcelinho. Nach einem Foul von Tjikuzu an Fathi entschied Schiri Merk auf Elfmeter, den Marcelinho mit Wut im Bauch in die Maschen drosch – 2:2. Noch 20 Minuten hatten die Berliner Zeit, um noch den Siegtreffer zu erzielen, doch die Duisburger verteidigten geschickt, auch wenn sie nur noch selten Konter fuhren. Dann die letzte Minute: Ecke für Hertha, in der Mitte war Nando Rafael zur Stelle und köpfte zum 3:2 ein. Jubel bei Hertha, Trauer bei Duisburg – so, wie alle es vorher erwartet hatten.

Dirk Brichzi

Reservebank


17Alexander Madlung  (4)

35Christopher Samba  (–)

-Nando Rafael   (3)

 


(–) Markus Anfang27

(–) Peter van Houdt21

(4) Markus Kurth18

 Trainer


Norbert Meier
Spieltag

6. Spieltag

Dienstag, 20.09.2005 Dortmund2:0Bielefeld
Dienstag, 20.09.2005 Frankfurt0:1B. München
Dienstag, 20.09.2005 Hannover2:4Wolfsburg
Dienstag, 20.09.2005 M´gladbach2:1Bremen
Mittwoch, 21.09.2005 Hertha BSC3:2Duisburg
Mittwoch, 21.09.2005 K´lautern0:2Mainz
Mittwoch, 21.09.2005 Nürnberg1:1Schalke
Mittwoch, 21.09.2005 Stuttgart1:2Hamburg
Mittwoch, 21.09.2005 Leverkusen2:1FC Köln

„Unser Training war so geheim, dass wir manchmal selbst nicht zuschauen durften.”

— Bernd Hölzenbein