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| Bilanz |
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| S | U | N | ∑ |
| Heim | 11 | 3 | 6 | 20 |
| Ausw. | 3 | 7 | 8 | 18 |
| Ges. | 14 | 10 | 14 | 38 |
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| Spielbericht VfL Bochum - Hannover 96 2:0 (2:0) |
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Hannover kam im Schlafwagen
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Kurz vor der Pause hellwach:
Joel Epalle |
In einer Partie auf unterstem Niveau reichten dem VfL Bochum zwei Patzer der Hannoveraner Defensive, um den Absprung aus der Abstiegszone zu vollbringen. 96 verlor den Anschluss an die UEFA-Cup Ränge und verharrte im überschaubaren Mittelfeld der Liga.
Von den Vorraussetzungen her hätten die 24.000 Zuschauer eine kampfbetonte Partie erwarten können. Bochum musste siegen, wollte man die Chancen im Abstiegskampf wahren. Hannover hingegen hatte einen Dreier nicht minder nötig, sofern man noch auf eine Teilnahme am UEFA-Cup hoffen wollte. Dieter Heckings markige Ankündigung, man wolle „dreckiger“ als die Bochumer spielen, blieb eine leere – zumindest in Halbzeit eins. Obwohl beiden Teams eine klare Linie fehlte, entwickelte sich indes ein munterer Schlagabtausch in der Anfangsviertelstunde. Erste Möglichkeiten ließen nicht lange auf sich warten. Während Schröters Volleyabnahme knapp über den Balken von Drobnys Tor sauste (3.), riss Epalle auf der Gegenseite bereits die Arme in die Höhe, nachdem er den Ball im Tor von Robert Enke untergebracht hatte. Doch erstickte der Jubel bald, da die Szene bereits wegen Abseits abgepfiffen wurde (9.). Ab der 25. Minute schalteten beide Teams einen Gang runter. Lediglich die Freistöße aus der Kategorie brachial, vorgetragen von Tarnat, sorgten für Aufsehen. Als sich die 22 Akteure dann gedanklich schon in der Pause wähnten, war es der Bochumer Dabrowski, der mit einem genialen Pass in den Rücken der Abwehr Gekas ins Spiel brachte. Dieser ahnte, wie er zu laufen hatte, tauchte plötzlich frei vor dem Tor von Enke auf und schob den Ball zur Bochumer Führung ein (35.). Die „Lebensversicherung“ der Koller-Elf markierte damit ihren 14. Saisontreffer und übernahm die Führung in der Torschützenliste. Als sich Hannover gerade vom Schock des Rückstandes zu erholen schien, leistete sich Cherundolo eine fatale Nachlässigkeit. Bochums Grote nahm ihm den Ball ab und spielte Epalle im Sturmzentrum an. Der Kameruner ließ sich keinesfalls von den beiden letzten verbliebenen Abwehrleuten beeindrucken und zog blitzschnell aus 18 Metern ab. Der Schuss aus halbrechter Position trudelte entgegen der Laufrichtung von Enke zur 2:0-Führung für Bochum ein (42.).
Nach der Pause brachte Dieter Hecking mit Hashemian eine zweite Spitze ins Spiel, doch von einer Spielbelebung konnte nicht die Rede sein. Das erwartete Kampf-Spiel wurde nun zu einem Krampf-Spiel und stellte die Nerven der Zuschauer auf eine harte Probe. Hannover, bemüht den Anschluss zu finden, war jedoch in keinem Moment spielerisch in der Lage, Bochum unter Druck zu setzen. Nicht eine einzige Torchance konnte im zweiten Durchgang notiert werden. Der VfL allerdings spielte kaum hübscher. Das sonst so erfolgreich auf Stürmer Gekas ausgelegte Konterspiel gelang an diesem Abend nicht. Gefühlte 20 Mal stand der Grieche zeternd an der Mittellinie, wenn wieder einmal die Abseitsfahne nach oben ging. Spielerisch bewegte sich die Partie in der gesamten zweiten Hälfte auf unterstem Niveau. Allein die vielen Diskussionen mit Schiedsrichter Fleischer infolge der zerfahrenen und unfairen Spielweise beider Mannschaften, zeugten noch von Tätigkeit auf dem Rasen. Einzig aufregende Situation der zweiten 45 Minuten dann kurz vor dem Ende der Partie: Gekas, einmal nicht im Abseits, stürmte auf das Tor von Enke zu, um im letzten Moment uneigennützig den aufgerückten Misimovic in Szene zu setzen. Allein die fehlende Spritzigkeit des Bosniers verhinderte einen kuriosen Endstand von 3:0 (88.).
Tobias Börner |
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| Spielstatistik VfL Bochum - Hannover 96 2:0 (2:0) |
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VfL Bochum |
- |
Hannover 96 |
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| 2:0 (2:0) |
So 01.04.2007, 17:00 Uhr, rewirpowerSTADION, Bochum Bundesliga 2006/2007, 27. Spieltag 24.200 Zuschauer - Schiedsrichter: Dr. Helmut Fleischer (Ulm)
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Tore:
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| Aufstellung VfL Bochum (2,9): |
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Aufstellung Hannover 96 (4,0): |
Jaroslav Drobny (3,0)

Oliver Schröder (3,0) Marcel Maltritz (2,5) Anthar Yahia (3,0) Martin Meichelbeck (3,5)

Joel Epalle (2,5) Christoph Dabrowski (2,0) Tomasz Zdebel (4,0) Zvjezdan Misimovic (3,5) Dennis Grote (2,5)

Theofanis Gekas (2,0)
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(3,0) Robert Enke

(4,5) Steven Cherundolo (3,5) Vinicius Bergantin (4,5) Frank Fahrenhorst (4,0) Michael Tarnat

(4,5) Silvio Schröter (3,5) Altin Lala (3,5) Hanno Balitsch (4,5) Jan Rosenthal (4,5) Szabolcs Huszti

(4,5) Jirí Stajner
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| Wechsel VfL Bochum: |
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Wechsel Hannover 96: |
Philipp Bönig (3,0) für Martin Meichelbeck (27.) Pavel Drsek (3,0) für Tomasz Zdebel (60.) Heiko Butscher ( — ) für Anthar Yahia (77.)
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(4,0) Vahid Hashemian für Szabolcs Huszti (46.) (4,0) Arnold Bruggink für Jan Rosenthal (63.) ( — ) Erik Jendrisek für Silvio Schröter (69.)
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| Karten VfL Bochum: |
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Karten Hannover 96: |
Gelb für Tomasz Zdebel Gelb für Dennis Grote Gelb für Marcel Maltritz Gelb für Pavel Drsek
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Gelb für Michael Tarnat
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| Trainer: Marcel Koller |
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Trainer: Dieter Hecking |
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Seine Härte war gefürchtet. Wenn mich mal ein Gegenspieler nervte, drohte ich ihm mit Werner. Nach dem Motto: Ich hetz´ den Lorant auf dich. Schon war Ruhe.
(Bernd Hölzenbein über seinen früheren Mitspieler Werner Lorant) |
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