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| Bilanz |
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| S | U | N | ∑ |
| Heim | 23 | 11 | 12 | 46 |
| Ausw. | 9 | 15 | 20 | 44 |
| Ges. | 32 | 26 | 32 | 90 |
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| Spielbericht SV Werder Bremen - VfB Stuttgart 2:3 (2:1) |
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Glückliche Führung verspielt
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Zweimal in der Torschützenliste:
Roberto Hilbert |
Trotz der guten Leistung in London konnte Werder auch im vierten Ligaspiel nicht überzeugen. Gegen den Angstgegner VfB gelang zwar irgendwie eine 2:0-Führung. Weil die Bremer aber weder die Entscheidung suchten noch anständig verteidigten, konnte Stuttgart das Spiel noch drehen.
Zusätzlich zu Klasnic musste Thomas Schaaf auch noch sein Zugpferd ersetzen. Miro Klose hatte sich kurzfristig am Fuß verletzt, so dass mit Almeida und Zidan ein komplett neues Sturmduo auflief. Stuttgart startete gar mit einem Debütanten. Für den Ivorer Boka blieb Magnin nur ein Platz auf der Bank, wo er mit Hitzlsperger und Tomasson auf prominente Kollegen traf. Die Partie war kaum angepfiffen, da trafen die Gäste bereits ins Tor. Einen hohen Ball in den Strafraum köpfte Tasci weiter zu Roberto Hilbert, der präzise ins lange Eck köpfte. Bezwungen hatte er aber nicht Tim Wiese, sondern Timo Hildebrand. Ein blitzsauberes Eigentor (4.). Aufschlüsse gab der Treffer allerdings nicht, weder über den VfB Stuttgart noch über die gastgebende Elf. Was sich entwickelte, war ein fürchterlich zähes Ballgeschiebe ohne Tempo, Spielwitz und Ideen. Nach zwei halbgaren Versuchen von Gomez prüfte Diego auf der anderen Seite einmal Hildebrand (24.); den Nabel des Bremer Angriffsspiels konnte der Brasilianer aber auch diesmal nicht bilden. Als Werder dann plötzlich durch Zidan zum 2:0 kam, wieder hatte Stuttgarts Hintermannschaft mitgeholfen, fühlten sich die Bremer wie das gute Pferd, das eben gerade hoch genug sprang (33.). Fünf Minuten später aber bestrafte der VfB diese laxe Einstellung. Roberto Hilbert traf nach Pass von Gomez ins richtige Netz und verkürzte auf 2:1 (39.).
Weder personell noch in puncto Eifer gab es nach dem Wechsel Veränderungen. Stur und einfältig versuchte es Werder durch die Mitte, wo aber ganz besonders die fehlende Harmonie zwischen Mittelfeld und Angriff ins Auge stach. Gelungene Offensivaktionen beruhten meist auf Einzelleistungen, so wie ein Schuss von Diego, den Hildebrand von der Strafraumkante serviert bekam und gerade noch gegen die Latte lenken konnte (52.). Werder drängte zu lieblos auf das dritte Tor und erlaubte dem VfB, im Mittelfeld mehr Raum einzunehmen. Der Ausgleich nach einer Stunde fiel per se dann zwar glücklich, im Grunde aber hatten die Bremer darum gebettelt. Pardo zog aus 25 Metern ab und traf den Rücken von Borowski, der die Kugel für Wiese unvermeidbar in die obere Torhälfte lenkte. Trotz der drohenden Punkteteilung verflachte Werders Spiel weiter. Rein optisch zwar behielten die Gastgeber die Oberhand, doch allzu oft blieb das letzte Zuspiel zu unpräzise. Stuttgart hatte es leicht, die Räume zuzustellen und gelegentlich zu Kontern auszuschwärmen. Ein solcher drehte das Spiel dann gar komplett. Zweimal schon hatten Streller und Gomez für Raunen im Stadion gesorgt, da versuchten sie es gemeinsam, und nach simpler Pirouette um Clemens Fritz traf Gomez aus acht Metern zum Sieg (87.). Unverdient war das Resultat nun keineswegs. Erstens hatte Werder nie zu seinem Spiel gefunden, zweitens sprang das Stuttgarter Pferd eben nur so hoch wie es musste.
Maik Großmann |
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| Spielstatistik SV Werder Bremen - VfB Stuttgart 2:3 (2:1) |
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SV Werder Bremen |
- |
VfB Stuttgart |
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| 2:3 (2:1) |
Sa 16.09.2006, 15:30 Uhr, Weserstadion, Bremen Bundesliga 2006/2007, 4. Spieltag 39.700 Zuschauer - Schiedsrichter: Dr. Markus Merk (Otterbach)
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Tore:
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| Aufstellung SV Werder Bremen (4,1): |
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Aufstellung VfB Stuttgart (3,0): |
Tim Wiese (3,5)

Clemens Fritz (4,5) Petri Pasanen (4,5) Naldo (3,5) Pierre Womé (4,5)

Torsten Frings (3,5) Frank Baumann (3,5) Tim Borowski (5,0)

Diego (3,5)

Mohamed Zidan (4,0) Hugo Almeida (5,0)
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(3,5) Timo Hildebrand

(2,5) Ricardo Osorio (2,0) Serdar Tasci (3,0) Matthieu Delpierre (3,5) Arthur Boka

(3,0) Roberto Hilbert (2,5) Pavel Pardo (4,0) Daniel Bierofka

(4,0) Antonio da Silva

(4,5) Cacau (1,5) Mario Gomez
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| Wechsel SV Werder Bremen: |
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Wechsel VfB Stuttgart: |
Aaron Hunt (4,0) für Petri Pasanen (62.) Christian Schulz ( — ) für Tim Borowski (75.) Patrick Owomoyela ( — ) für Pierre Womé (80.)
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(2,0) Thomas Hitzlsperger für Daniel Bierofka (60.) ( — ) Christian Gentner für Roberto Hilbert (72.) ( — ) Marco Streller für Cacau (76.)
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| Karten SV Werder Bremen: |
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Karten VfB Stuttgart: |
Gelb für Diego Gelb für Naldo
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Gelb für Daniel Bierofka Gelb für Antonio da Silva Gelb für Marco Streller
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| Trainer: Thomas Schaaf |
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Trainer: Armin Veh |
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"Wie ist denn ihre Prognose?" - "Ja, gut. Es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage!"
(Günter Jauch - Franz Beckenbauer) |
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