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| Bilanz |
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| S | U | N | ∑ |
| Heim | 17 | 3 | 4 | 24 |
| Ausw. | 6 | 6 | 11 | 23 |
| Ges. | 23 | 9 | 15 | 47 |
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| Spielbericht SV Werder Bremen - Karlsruher SC 4:0 (2:0) |
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Abschuss auf Knopfdruck
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Schon wieder ein Spiel allein entschieden:
Diego |
Karlsruhe war zunächst weit entfernt davon, sich abfertigen zu lassen und machte sich Werders labile Lage zunutze. Mit einem Traumtor der Marke Diego sprang der Bremer Motor dann aber an und lief so lange weiter, bis es 4:0 für die Hausherren stand. Gegen die geballte Offensivqualität war der Aufsteiger am Ende mittellos.
Bis kurz vor Ultimo hatte Thomas Schaaf um Tim Borowski, Diego und Frank Baumann gebangt, wovon allein der Kapitän wegen seines Nasenbeinbruchs aber tatsächlich fehlte. Für den Notfall saß er sogar maskiert auf der Bank. Werder hatte zunächst in keiner Weise den Gegner so im Griff, wie es letztendlich den Anschein hatte. Allein die ersten Tore von den anderen Plätzen sorgten im Rund für gute Stimmung, ansonsten ärgerte der KSC die Heimelf mit genau jenem frechen Spiel, das ihn im ersten Saisondrittel bekannt gemacht hatte. Kapllani (11.) und gleich nach ihm Hajnal feuerten zwei erste Warnschüsse ab, und auch Eggimann kam in der frühen Phase der Partie einmal nur denkbar knapp zu spät. Karlsruhe mauerte nicht, sondern suchte selbst über die Flügel den direkten Weg zum Tor, was Werder bis hierhin reichlich hemmte. Die Wunden aus der Blamage von Rom, sie waren noch offen, insbesondere in der Bremer Hintermannschaft. Gerade als ein Tor für die Gäste nicht überrascht hätte, drehte ein Mann den Spieß aber um. Noch einige Meter vor dem Strafraum ließ sich Diego, bis dato ebenfalls unauffällig, von Almeida im Doppelpass bedienen und schaufelte das Leder völlig ansatzlos im hohen Bogen ins Tor – durch einen Geniestreich lag Werder plötzlich vorn (25.). Auch von diesem seltsamen Rückstand ließ der Aufsteiger sich vorerst nicht beirren, Christian Timm etwa vergab nur wenig später eine sehr gute Möglichkeit zum Ausgleich. Inzwischen aber wusste Werder die Badener zu nehmen und bekam das Spiel besser in den Griff. Nach einem launigen Hin und Her führte ein Konter so gar noch zum 2:0, weil Diego sich blitzschnell in Szene setzen und auf dem Weg zum Tor von Görlitz nicht aufhalten ließ (45.). Zwei Prachtleistungen des Brasilianers verschafften Bremen zur Pause ein Polster.
Mit der gleichen Toranzahl geriet der Aufsteiger auch im zweiten Durchgang ins Hintertreffen, obwohl er sich erneut teuer verkaufte. Gleich mit dem ersten Angriff hätte Hajnal beinahe noch verkürzt, als er aus kurzer Distanz in Wiese seinen Meister fand. Nachdem die Gäste anschließend aber das Risiko erhöht hatten, fingen sie sich einen bilderbuchartigen Konter, den Diego mit einem Sahnepass auf Rosenberg einleitete und Almeida mit einem wuchtigen Flugkopfball abschloss (66.). Überlegen war die Heimelf inzwischen längst, nicht aber derart deutlich, wie es sich im Zwischenergebnis niederschlug. Erst als Naldo nach einem Freistoß gar noch auf 4:0 erhöhte (76.), ließen die Badener ihre Waffen langsam sinken. Am gutgemeinten Offensivspiel gingen sie somit am Ende zugrunde, zumal das zweite und vierte Gegentor nur kalte Konterschläge waren. Die Fähigkeit, den Gegner so vor sich herzutreiben sowie die größere individuelle Klasse machten Bremen wiederum zum haushohen Sieger. Ohne Diegos Geistesblitz zum 1:0 allerdings hätte es für Werder auch eng werden können.
Maik Großmann |
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| Spielstatistik SV Werder Bremen - Karlsruher SC 4:0 (2:0) |
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SV Werder Bremen |
- |
Karlsruher SC |
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| 4:0 (2:0) |
Sa 10.11.2007, 15:30 Uhr, Weserstadion, Bremen Bundesliga 2007/2008, 13. Spieltag 39.700 Zuschauer - Schiedsrichter: Dr. Helmut Fleischer (Ulm)
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Tore:
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| Aufstellung SV Werder Bremen (2,5): |
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Aufstellung Karlsruher SC (4,2): |
Tim Wiese (2,5)

Clemens Fritz (3,0) Per Mertesacker (2,0) Naldo (2,5) Petri Pasanen (2,5)

Leon Andreasen (3,0) Daniel Jensen (2,0) Tim Borowski (3,0)

Diego (1,0)

Markus Rosenberg (3,0) Hugo Almeida (2,5)
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(4,5) Jean-Francois Kornetzky

(4,5) Andreas Görlitz (4,0) Mario Eggimann (4,0) Maik Franz (4,0) Christian Eichner

(3,5) Christian Timm (4,5) Massimilian Porcello (3,5) Michael Mutzel (3,5) Tamas Hajnal (5,0) Bradley Carnell

(4,5) Edmond Kapllani
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| Wechsel SV Werder Bremen: |
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Wechsel Karlsruher SC: |
Jurica Vranjes ( — ) für Leon Andreasen (72.) John Jairo Mosquera ( — ) für Hugo Almeida (72.) Carlos Alberto ( — ) für Diego (78.)
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(4,0) Alexander Iashvili für Edmond Kapllani (56.) (4,5) Sebastian Freis für Christian Eichner (56.) ( — ) Stefan Buck für Bradley Carnell (75.)
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| Karten SV Werder Bremen: |
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Karten Karlsruher SC: |
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Gelb für Christian Eichner Gelb für Maik Franz
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| Trainer: Thomas Schaaf |
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Trainer: Edmund Becker |
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Die Weltmeisterschaft ist wirklich ein internationales Turnier.
(John Motson) |
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