Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

easyCredit-Stadion (Nürnberg) · Zuschauer: 46.300 · Schiedsrichter: Michael Weiner

» Hinspiel: Bielefeld - Nürnberg 3:1

1:0 Mintál (29.)
2:0 Saenko (39.)
2:2
(2:0)

Mit Wiederbeginn erwacht

Eingewechselt und eingeköpft: Bielefelds Markus Bollmann
Nürnberg befand sich auf dem besten Weg, das Kellerduell für sich zu entscheiden und den Kontrahenten in der Tabelle zu überholen. Weil Arminia-Trainer Frontzeck aber die richtigen Maßnahmen traf, erreichten die Gäste noch ein Remis.

Gestärkt durch den 1:0-Erfolg im Nachholspiel gegen Wolfsburg, stellte der Club die gesamte erste Halbzeit unter sein Kommando. Die erste Möglichkeit verbuchten die Franken in der 14. Minute, als Marek Mintal nach einer tollen Hackenvorlage von Vittek knapp am linken Pfosten vorbeizielte. Phasenweise ließen die Franken das Spielgerät wie in besseren Zeiten durch ihre Reihen wandern und stellten damit die alles andere als sattelfeste Bielefelder Verteidigung vor ernsthafte Schwierigkeiten. Von dieser Unsicherheit war auch Schlussmann Rowen Fernandez betroffen, der eine Engelhardt-Ecke aus den Händen flutschen ließ – der Patzer blieb aber ohne Konsequenzen (19.). Nicht so das weitgehend ungestörte Zusammenspiel zwischen Koller und Mintal, der mit einem trockenen Zwölf-Meter-Schuss das Nürnberger Führungstor erzielte (29.). Dass die Einheimischen am Drücker blieben, zahlte sich nach ausgelassenen Chancen durch Koller (31., köpfte vorbei) und Pinola (37., Fernandez parierte) sechs Zeigerumdrehungen vor dem Pausenzeichen aus. Im Anschluss an einen Eckball der Arminen schlug Engelhardt aus der eigenen Hälfte einen Pass auf den durchgestarteten Ivan Saenko, der sich im Laufduell gegen Marx durchsetzte und vollendete.

Gästecoach Michael Frontzeck reagierte auf die beschämende Vorstellung seiner Elf mit der Doppeleinwechslung von Zuma und Kamper. Es dauerte nur 120 Sekunden, da zeigte die Änderung auch schon die erhoffte Wirkung: Nach schöner Vorarbeit von Zuma stellte Artur Wichniarek, der in den vorangegangenen zehn Partien ohne Treffer geblieben war, mit dem allerersten Bielefelder Torschuss den Anschluss her. Innerhalb kürzester Zeit kauften die Ostwestfalen dem Club den Schneid ab und schafften durch den eingewechselten Markus Bollmann, der einen Freistoß von Marx aus fünf Metern unhaltbar einköpfte und seinem Chef damit das zweite goldene Händchen bescheinigte, das 2:2 (60.). Erst in den letzten zehn Minuten gruben die Nürnberger noch einmal den Siegeswillen des ersten Durchgangs aus. Marco Engelhardt per Standard (81.) sowie Mintal und Vittek, die in der Nachspielzeit direkt hintereinander innerhalb des Strafraums versagten, versäumten es jedoch, das Unentschieden in drei Punkte zu verwandeln.

Christian Brackhagen

Reservebank


leider keine Daten vorhanden

 


(2,5)  Markus Bollmann6

(4) Jonas Kamper14

(3) Sibusiso Zuma22

Spieltag

30. Spieltag

Freitag, 25.04.2008 Frankfurt1:1Dortmund
Samstag, 26.04.2008 Bochum1:1Duisburg
Samstag, 26.04.2008 Hamburg0:1Schalke
Samstag, 26.04.2008 Karlsruhe3:3Bremen
Samstag, 26.04.2008 Hannover2:2Hertha BSC
Samstag, 26.04.2008 Nürnberg2:2Bielefeld
Samstag, 26.04.2008 Cottbus2:1Rostock
Sonntag, 27.04.2008 B. München4:1Stuttgart
Sonntag, 27.04.2008 Leverkusen2:2Wolfsburg

„Wir haben heute ein neues System kreiert: vorne zu- und hinten aufgemacht.”

— Rudi Kröner nach einer 0 : 4 Pleite