Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

Wildparkstadion (Karlsruhe) · Zuschauer: 29.100 · Schiedsrichter: Fynn Kohn

» Hinspiel: Hoffenheim - Karlsruhe 4:1

1:1 Freis (33.)
2:2 Federico (65.)
2:2
(1:1)
0:1 Salihovic (28.)
1:2 Teber (48.)

KSC beendete Torflaute

Beendete die torlose KSC-Zeit: Sebastian Freis
Einen über weite Strecken tollen Fight auf Augenhöhe lieferten sich die beiden zuletzt erfolglosesten Mannschaften der Liga im Wildparkstadion. Dass es am Ende keinen Sieger gab war okay, aber wenig hilfreich für den Klassenkampf der Karlsruher bzw. für die etwaigen noch vorhandenen Europapokalambitionen der Hoffenheimer.

Dabei begann die Partie überhaupt nicht nach dem Geschmack der Zuschauer. Absolut unzulängliche Kombinationsversuche, eklatante Fehlpässe, schwache Standards und keine nennenswerten Torchancen waren die miese Ausbeute in den ersten 25 Minuten. Als Teber jedoch von Obasi frei gespielt wurde und zum Torschuss kam, musste sich KSC-Torwart Miller erstmals gehörig strecken. Beim Schuss von Salihovic, der zuvor Mutzel wie einen Anfänger hatte stehen lassen und aus 16 Metern abfeuerte, aber hatte der Schlussmann keine Chance (28.). Als der KSC fünf Minuten später insgesamt 753 torlose Minuten hinter sich gebracht hatte, war es Freis, der dieser grauenhaften Bilanz ein Ende setzte und auf Pass von Kennedy den Ausgleich erzielte (33.). Auch die einzige weitere Einschussmöglichkeit vor der Pause hatte Freis auf dem Schlappen, doch vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff schoss der zukünftige Kölner das Spielgerät übers Tor.

Drei Minuten nach dem Seitenwechsel wurden die Badener erneut zurückgeworfen. Cerlozzi hatte die Kugel an Obasi verschlampt, der Salihovic auf der linken Außenbahn bediente, dessen perfekte Flanke Teber dann zur erneuten Führung für 1899 verwertete (48.). Zwei exzellente Chancen für Demba Ba folgten innerhalb der anschließenden Drangperiode der Hoffenheimer, doch der Senegalese wusste sie nicht zu nutzen. Nur unter glücklichen Umständen kam die Heimelf überraschenderweise doch wieder zum Ausgleich. Zwar hatte Hoffenheim inzwischen das Spiel recht gut im Griff, doch als Beck eine Abwehraktion vor die Füße von Federico trieb, nutzte der Rückkehrer aus Dortmund blitzschnell die Situation, zog direkt aufs Tor und ließ Özcan keine Abwehrchance (65.). Dieser Treffer bugsierte nun seinerseits den KSC wieder in den Aufwind. Vehement berannten die, allerdings meist zu ungenau den letzten Pass spielenden Badener, den 1899-Strafraum, machten nach hinten allerdings einige Löcher auf, in die das Gästeteam immer wieder hineinstieß. Die Großchancen musste dadurch eher Miller als Özcan abwehren. Beim besten Konter Hoffenheims hätte der eingewechselte Sanogo in der 83. Minute den Bann für die Gäste brechen müssen, doch der Ex-Bremer schoss am leeren Tor vorbei. Zuletzt wurde es immer hektischer: Harte Fouls, einige Gelbe Karten, ein Platzverweis für Gustavo, der kurz hintereinander viel zu heftig in den Gegner sprang (89.), sowie ein Pfostenschuss von Federico rundeten die aufwühlende Schlussphase ab, in der weitere Treffer ausblieben.

Ulrich Merk

Reservebank


3Maik Franz   (–)

20Alexander Iashvili  (4)

 


(–) Wellington12

(–) Boubacar Sanogo18

Spieltag

28. Spieltag

Freitag, 17.04.2009 Schalke4:0Cottbus
Samstag, 18.04.2009 Bielefeld0:1FC Bayern
Samstag, 18.04.2009 1. FC Köln0:3Stuttgart
Samstag, 18.04.2009 Wolfsburg2:1Leverkusen
Samstag, 18.04.2009 Bochum0:2Dortmund
Samstag, 18.04.2009 Frankfurt4:1M'Gladbach
Samstag, 18.04.2009 Karlsruhe2:2Hoffenheim
Sonntag, 19.04.2009 Hertha BSC2:1Bremen
Sonntag, 19.04.2009 Hamburg2:1Hannover

„Du kannst auf meiner Plantage arbeiten.”

— Anthony Baffoe zu einem pöbelndem Gegenspieler