Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

BayArena (Leverkusen) · Zuschauer: 30.200 · Schiedsrichter: Florian Meyer

» Rückspiel: 2:1

1:0 Kießling (22.)
2:0 Derdiyok (39.)
3:0 Kießling (60.)
4:0 Kießling (87.)
4:0
(2:0)

Alles im Griff - Leverkusen ganz souverän

Eiskalt im Abschluss: Stefan Kießling
Dass ein Spitzenteam gegen eine abstiegsgefährdete Mannschaft antrat wurde in dieser Begegnung deutlicher, als es den Stuttgartern lieb sein konnte. Leverkusen beherrschte die Schwaben souverän und baute seine Tabellenführung aus.

Aus der Drehung trat Cacau aus sieben Metern Torentfernung in den Boden, sonst hätte es für Bayer Leverkusen womöglich ungemütlich werden können (2.). Hleb hatte den Stuttgarter Stürmer im Leverkusener Strafraum in Schussposition gebracht. Viel mehr hatten die Schwaben aber nicht anzubieten, denn Jupp Heynckes´ Mannen kamen immer besser ins Spiel - vor allem wurden sie auch torgefährlich. Kroos´ Pfostenknaller aus der 19. Minute war bei weitem nicht die erste gute Angriffsaktion, bei der mehr hätte herausspringen können. Nur eine Minute später semmelte Derdiyok, ebenfalls links im Stuttgarter Sechzehner, das Leder über die Querlatte. Eine Standardsituation führte zum sich abzeichnenden Führungstreffer: Kroos´ Freistoßflanke köpfte der aufgerückte Hyypiä zentral vors Stuttgarter Tor und Kießling vollstreckte fast mühelos (22.). Ein wenig lehnte sich Bayer dann zurück, doch Stuttgart blieb zu drucklos, um daraus Kapital zu schlagen. Als die Gastgeber dann wieder zulegten, wurde es brandgefährlich. Ein zweites Mal traf Kroos an den linken Pfosten (31.), bevor er sich erneut erfolgreicher als Vorbereiter produzierte. Mit einer ganz starken Vorlage gab er Derdiyok die Chance zum Kopfballtreffer, die der Schweizer gerne und in sehenswerter Manier annahm (39.). Eine Minute vor dem Seitenwechsel vergab Pogrebniyak die Riesenchance zu verkürzen, als er den Ball freistehend nicht an Adler vorbei brachte.

Stuttgarts Manager Horst Heldt monierte in der Pause den Einsatz der Schwaben als „Vollkatastrophe“ - mit zweifachem Wechsel, Schieber und Hilbert ersetzten Cacau und Gebhart, versuchte man, den Hebel umzulegen. Es dauerte jedoch nicht allzu lange, da hatte Leverkusen die Partie wieder absolut im Griff. Ein ordentlicher Schussversuch Hilberts (52., ans Außennetz) blieb für die Gäste zu registrieren; Leverkusen packte etwas Gewichtigeres aus: Kroos brachte Kießling mit einem genauen Zuspiel an den Sechzehner optimal in Position und der Goalgetter markierte souverän das 3:0 (59.). Ungefährdet kontrollierten die Hausherren das Spiel; Stuttgart kam einfach nicht durch. Die Partie war längst entschieden, da rempelte Lehmann Derdiyok unnötigerweise im Sechzehner um. Genauso sicher wie er zuvor aus dem Spiel getroffen hatte, verwandelte Kießling den Elfer zum 4:0-Endstand (87.). Kurz darauf wurde er unter dem Applaus der Zuschauer ausgewechselt und machte Helmes Platz, der nach langer Verletzungspause wieder ein paar Sekunden Bundesligaluft schnuppern durfte.

André Schulin

Reservebank


15Hans Sarpei  (–)

8Lars Bender  (–)

9Patrick Helmes  (–)

 


(6)  Roberto Hilbert19

(–) Ciprian Marica9

(5) Julian Schieber39

Spieltag

14. Spieltag

Freitag, 27.11.2009 Bochum0:0FC Köln
Samstag, 28.11.2009 Mainz1:1Hamburg
Samstag, 28.11.2009 Nürnberg0:1Freiburg
Samstag, 28.11.2009 Hertha BSC1:3Frankfurt
Samstag, 28.11.2009 Hoffenheim1:2Dortmund
Samstag, 28.11.2009 Bremen2:2Wolfsburg
Samstag, 28.11.2009 M´gladbach1:0Schalke
Sonntag, 29.11.2009 Leverkusen4:0Stuttgart
Sonntag, 29.11.2009 Hannover0:3B. München

„Spanien wäre ein schönes Land, wenn nicht soviele Spanier dort leben würden.”

— Max Merkel als Trainer in Spanien. Er wurde daraufhin trotz Tabellenführung entlassen.