Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

Veltins-Arena (Gelsenkirchen) · Zuschauer: 61.700 · Schiedsrichter: Manuel Gräfe

» Hinspiel: Dortmund - Schalke 0:1

1:1 Höwedes (66.)
2:1 Rakitic (83.)
2:1
(0:0)

Schalke kämpfte sich zurück

Sünder und Erlöser: Ivan Rakitic
Nach 45 mehr oder minder unscheinbaren Minuten wirkte der frühe Treffer der Gäste nach Wiederanpfiff wie ein Aufbruchssignal, dem 135. Derby mehr Würze zu verleihen. Schalkes Stärke bei Standards und ein feiner Treffer Rakitics drehten das Spiel.

Von Zurückhaltung war bei Felix Magath vor Spielanpfiff wenig zu spüren: „Ich erwarte dass wir Chancen erzwingen und diese auch nutzen“. Mit einer sehr offensiven Aufstellung ließ er seinen Worten entsprechende Konsequenzen folgen - nur auf dem Platz wollte es nicht so recht klappen. Die ohne den gesperrten Torjäger Barrios angetretenen Schwarz-Gelben hielten, nicht unerwartet, kampfstark dagegen. Schalkes marginale Feldvorteile mündeten nicht in die von den Gastgebern erhoffte Chancenvielfalt. Umfangreiche Duelle im Mittelfeld bestimmten die höhepunktarmen ersten 45 Minuten. Ein Kopfball Bordons, von Zidan auf der Linie geklärt (27.) sowie ein von Weidenfeller per Fußabwehr parierter Schuss Farfans (43.) bildeten die torgefährlichsten Szenen.

Die torlose Zeit endete kurz nach der Pause. Rakitic trat Valdez im Sechzehner auf den Fuß und Sahin für die Gäste zum fälligen Elfer an. Nervenstark traf der Borusse ins linke Toreck (47.). Schalkes Nervosität blitzte in den folgenden Minuten auf, doch trieb man den Ball nun energischer in die gegnerische Hälfte. Und dann war da noch die Stärke der „Knappen“ bei ruhenden Bällen: Als Schmitz seine Freistoßflanke von rechts aus der 66. Minute an den schwarzgelben Sechzehner schlug, war Höwedes per Kopf zur Stelle, den 1:1-Ausgleich zu markieren. Zur Freude der Zuschauer behielten die Akteure das gesteigerte Spieltempo bei und verliehen dem 135. Derby der Westrivalen damit die erhoffte Spannung. Schalkes Akteure kamen nun auch der Vorgabe ihres Trainers, Druck zu erzeugen, deutlich erkennbarer nach. Als Edu das Leder erobert hatte und per Hackentrick auf Rakitic weiter leitete, traf der Kroate aus knapp 20 Metern in den rechten Giebel des Dortmunder Gehäuses (83.). Die Gäste mobilisierten in der Schlussphase nochmals alle Kräfte, in eine vernünftige Torschussposition kamen sie jedoch nicht mehr.

André Schulin
Spieltag

24. Spieltag

Freitag, 26.02.2010 Schalke2:1Dortmund
Samstag, 27.02.2010 Hertha BSC0:2Hoffenheim
Samstag, 27.02.2010 Mainz1:2Bremen
Samstag, 27.02.2010 Stuttgart2:1Frankfurt
Samstag, 27.02.2010 Bochum0:0Nürnberg
Samstag, 27.02.2010 M'Gladbach1:1Freiburg
Samstag, 27.02.2010 Leverkusen0:01. FC Köln
Sonntag, 28.02.2010 Hannover0:1Wolfsburg
Sonntag, 28.02.2010 FC Bayern1:0Hamburg

„Der Nerlinger, der schießt auf hundert Meter ´ne Kuh kaputt!”

— Max Merkel