Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

BayArena (Leverkusen) · Zuschauer: 30.200 · Schiedsrichter: Michael Weiner

» Hinspiel: Schalke - Leverkusen 2:2

0:2
(0:2)
0:1 Kuranyi (11.)
0:2 Kuranyi (27.)

Hinten souverän - vorne Kuranyi

So wertvoll wie nie: Kevin Kuranyi
Überraschend deutlich setzte sich Schalke beim direkten Meisterschaftskonkurrenten Bayer durch, der nicht nur im ersten Durchgang, als die beiden Kuranyi-Tore fielen, kaum eine gefährliche Angriffsaktion zuwege brachte.

Bereits in den ersten Spielminuten wirkte das bewährte Abwehrsystem der Gäste kompakt und undurchdringlich. Bayers Bemühungen um schnelles Kombinationsspiel scheiterten an den eigenen Fehlpässe und den cleveren Tacklings ihres Gegners. Dagegen hatten die Offensivantworten der Schalker eine wesentlich klarere Struktur und endeten nach elf Minuten auch erstmals erfolgreich. Über den trickreichen Farfan wurde Höwedes am rechten Flügel eingesetzt, dessen Hereingabe Freund und Feind passierte, bei Kuranyi landete, der den Ball geschickt im oberen rechten Toreck von Adlers Gehäuse versenkte. Schalke blieb nun noch deutlicher im Vorteil, vergab zwar eine weitere Großchance durch Bordon (15.) und beherrschte dennoch in der Folgezeit Ball und Gegner sehr souverän. Das 2:0 ließ allerdings noch bis zur 27. Minute auf sich warten, lag aber bereits länger in der Luft. Farfan hatte sich einmal mehr am rechten Flügel gegen den an diesem Tag überforderten Castro durchgesetzt und mit seiner Flanke Kuranyi erreicht, der mit seiner optimalen Kopfballabnahme unhaltbar ins linke untere Toreck traf. Von Leverkusen sah man offensiv bis zur Halbzeit nur noch einen Kroos-Schuss, mit dem Neuer allerdings keine Probleme hatte. Die 2:0-Führung der Gäste war mehr als nur verdient.

Im zweiten Durchgang hatte Heynckes mit Lars Bender, Kadlec und Sarpei zwar frische Kräfte gebracht, doch echte Torchancen bekam Leverkusen nicht mehr gebacken. Schalke stand zu gut gestaffelt, behielt in den entscheidenden Zweikämpfen meist die Nase vorn und hatte auch die besseren, wenn auch wenigen Offensivaktionen zu bieten, die Höwedes und Kuranyi allerdings nicht mehr zu einem weiteren Treffer ausnutzen konnten. In der letzten halben Stunde der Partie verwalteten die Gäste mit großem Selbstbewusstsein ihren Vorsprung und erstickten das phantasielose Angriffsspiel der Gastgeber mit der Souveränität eines Tabellenführers, der man nach der Bayern-Schlappe gegen Stuttgart nun auch war.

Ulrich Merk

Reservebank


24Michal Kadlec   (4,5)

15Hans Sarpei  (–)

8Lars Bender  (4,5)

 


(–) Junmin Hao7

(–) Christoph Moritz28

(–) Lukas Schmitz21

 Trainer


Felix Magath
Spieltag

28. Spieltag

Freitag, 26.03.2010 Bochum1:2Frankfurt
Samstag, 27.03.2010 Mainz0:2Wolfsburg
Samstag, 27.03.2010 B. München1:2Stuttgart
Samstag, 27.03.2010 Hertha BSC0:0Dortmund
Samstag, 27.03.2010 Hannover1:4FC Köln
Samstag, 27.03.2010 Bremen4:2Nürnberg
Samstag, 27.03.2010 Leverkusen0:2Schalke
Sonntag, 28.03.2010 Hoffenheim1:1Freiburg
Sonntag, 28.03.2010 M´gladbach1:0Hamburg

„Einige Spieler wissen zwar, wer im Film ´Star Trek´ welche Rolle spielt, aber nicht, mit wem sie es im nächsten Spiel zu tun haben.”

— Christoph Daum