Bundesliga

Spieltag

Spielbericht 1899 Hoffenheim - Eintracht Frankfurt

Vertane Chance

Der Joker stach: Roberto FirminoDer Joker stach: Roberto Firmino

Unter der Woche hatte die TSG Hoffenheim die Trennung von Trainer Marco Pezzaiuoli zum Saisonende bekanntgegeben. Nach dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt durften sich die Verantwortlichen trotz des Sieges in ihrer Entscheidung bestätigt fühlen. Die Frankfurter verpassten es dagegen, sich im Abstiegskampf abzusetzen.

Dabei ließen sich die Hoffenheimer nach einem guten Start ins Spiel von der körperlichen Robustheit ihrer Gegner beeindrucken. Die Eintracht gewann jedoch nicht nur die meisten Zweikämpfe, sondern zeigte auch gefälligen Kombinationsfußball. Dass die Sinsheimer an diesem Samstagnachmittag nie in Rückstand gerieten, hatten sie ihrem Schlussmann Starke zu verdanken. Nach zwölf Minuten lenkte der 1899-Keeper Meiers Schuss über die Latte. Drei Zeigerumdrehungen später tauchte Gekas nach einem langen Pass von Jung alleine vor Starke auf, aber konnte den gegnerischen Schlussmann nicht bezwingen.

In der 52. Minute bekam Starke einen Schuss des Griechen irgendwie noch zu fassen. Kurze Zeit später hielt er zwar Schweglers Distanzversuch nicht fest, aber der Hoffenheimer Torwart war rechtzeitig zur Stelle, um Meier am Nachschuss zu hindern. Die Gastgeber sorgten dagegen lange Zeit nur aus der Distanz oder nach Standardsituationen für Torgefahr. Rudy verfehlte sowohl mit seinem Fernschuss (39., knapp vorbei) als auch mit seinem Freistoß (45., Fährmann pariert) den Torerfolg nur knapp. In der Schlussphase konnte die Platzelf das Spiel ausgeglichen gestalten. Allerdings hatte sie auch Glück mit einigen Schiedsrichterentscheidungen. Mlapa kam nach seinem Tritt auf den Knöchel von Franz mit der Gelben Karte noch glimpflich davon - im Gegensatz zu seinem Opfer (62.). Denn Frankfurts „Enfant terrible“ sah nicht nur Gelb, weil er die Entschuldigung des Hoffenheimer Angreifers ausgeschlagen hatte, sondern musste sogar verletzt ausgewechselt werden. Und als wäre die Eintracht nicht schon genug bestraft, fiel der Siegtreffer für die Kraichgauer irregulär. Nachdem SGE-Keeper Fährmann Babels Schuss nach vorne abgewehrt hatte, staubte der eingewechselte Firmino erfolgreich ab. Aber als Babel seinen Schuss abgefeuert hatte, stand Ibisevic im Abseits, und der Bosnier sperrte dann den Weg für den Torschützen frei (78.).

Senthuran Sivananda

Spielstatistik 1899 Hoffenheim - Eintracht Frankfurt

1899 Hoffenheim

-

Eintracht Frankfurt

1:0 (0:0)

Bundesliga 2010/2011, 30. Spieltag
16.04.2011, 15:30 Uhr
Rhein-Neckar-Arena (Sinsheim), 30.200 Zuschauer
Schiedsrichter: Michael Weiner (Giesen)
Tore
1:0 Roberto Firmino 78. (Rechtsschuss, Babel)
Wechsel Hoffenheim
Gylfi Sigurdsson
für Sebastian Rudy
(3,5)
(46.)
Roberto Firmino
für Peniel Mlapa
(―)
(74.)
Jannik Vestergaard
für Ryan Babel
(―)
(89.)
Wechsel Frankfurt
Aleksandar Vasoski
für Maik Franz
(―)
(66.)
Martin Fenin
für Alexander Meier
(―)
(81.)
Sonny Kittel
für Sebastian Rode
(―)
(81.)
Karten Hoffenheim
Gelb für Peniel Mlapa
Gelb für Ryan Babel
Gelb für Roberto Firmino
Karten Frankfurt
Gelb für Sebastian Jung
Gelb für Alexander Meier
Gelb für Maik Franz