Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

Commerzbank-Arena (Frankfurt am Main) · Zuschauer: 43.100 · Schiedsrichter: Michael Weiner

» Rückspiel: Nürnberg - Frankfurt 3:0

Glückliche Eintracht

Agiler Antreiber im Eintracht-Spiel: Benjamin Köhler
Frankfurt freute sich über den ersten Heimsieg der Saison, aber die Gäste aus Nürnberg hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt. Zweimal stand ihnen das Torgebälk hinderlich im Weg.

Frankfurts 1:0-Pausenführung ging in Ordnung. Die zuvor in beiden Heimspielen unterlegenen Hessen waren sichtlich darauf aus, dem Publikum ein weiteres Frusterlebnis zu ersparen. Gegen die defensiv gut stehenden Nürnberger fiel es ihnen trotz aller Bemühungen jedoch schwer, aussichtsreich in Schussposition zu kommen. Und wenn, dann war Schäfer zur Stelle, der Schweglers Schuss aus der 16. Minute zur Ecke klären konnte. Jene folgende Standardsituation brach dann den Bann. Der nicht zwingend als Kopfballmonster bekannte Gekas schraubte sich nach dem Eckstoß seines griechischen Landsmannes Tzavellas imponierend in die Höhe und köpfte unerreichbar für Schäfer in den langen Winkel. Nun mussten die Franken offensiver werden, was sie auch taten. Frankfurt zog sich jedoch weiter zurück und ließ wenig zu.

In der zweiten Spielhälfte mehrten sich die interessanten Szenen. Und Nürnberg hatte daran großen Anteil. Die Franken drückten auf den Ausgleich, während Frankfurt sich auf gelegentliche Konter beschränken musste. Zum Haareraufen hatten die Gäste besonders in zwei Situationen allen Anlass. Zunächst traf Gündogan mit Volleyabnahme aus spitzem Winkel nur gegen den Querbalken (58.). Nach einer unübersichtlichen Situation im Eintracht-Sechzehner platzierte Ekici dann das Leder nur gegen den rechten Pfosten (73.). Weitere Möglichkeiten zum Ausgleich waren da - doch der nächste Treffer fiel wieder auf auf der anderen Seite. Zwei Minuten vor dem offiziellen Spielschluss setzte sich die Eintracht mit Altintop und Köhler auf dem linken Flügel durch. Köhler strebte mit dem Ball zur Mitte und schlug ihn dann scharf in Nürnbergs Sechzehner. Chris grätschte in die Flanke und vollstreckte zum 2:0.

André Schulin

Startelf


1Oka Nikolov (3)

4Maik Franz  (4)

24Sebastian Jung (4)

23Marco Russ (3,5)

31Giorgios Tzavellas (3,5)

30Caio   (4,5)

7Benjamin Köhler (2,5)

29Chris   (3)

27Pirmin Schwegler (3,5)

10Halil Altintop (3,5)

21Theofanis Gekas   (3)

Reservebank


28Sonny Kittel   (–)

18Ioannis Amanatidis  (–)

 


(–) Marek Mintál11

(–) Dario Vidosic21

(3,5) Christian Eigler8

Spieltag

6. Spieltag

Freitag, 24.09.2010 1. FC Köln1:1Hoffenheim
Samstag, 25.09.2010 Frankfurt2:0Nürnberg
Samstag, 25.09.2010 St. Pauli1:3Dortmund
Samstag, 25.09.2010 FC Bayern1:2Mainz
Samstag, 25.09.2010 Schalke2:2M'Gladbach
Samstag, 25.09.2010 Stuttgart1:4Leverkusen
Samstag, 25.09.2010 Bremen3:2Hamburg
Sonntag, 26.09.2010 Wolfsburg2:1Freiburg
Sonntag, 26.09.2010 K'lautern0:1Hannover

„Ich dachte, er kommt mit dem Hubschrauber.”

— Ottmar Hitzfeld nachdem er versehentlich seinen Wagen auf dem Parkplatz von Lothar Matthäus abgestellt hatte