Mit dem schönsten Treffer des Tages: Cedric MakiadiDer SC Freiburg spielte sich gegen den VfL Wolfsburg in einen Rausch und nahm den Werksklub auseinander. Vor allem die neu formierte Abwehr der Niedersachsen präsentierte sich anfällig.
Der VfL Wolfsburg hatte sich unter der Woche mit drei neuen Defensivkräften verstärkt. Kyrgiakos gab schon in Freiburg sein Debüt in der Startelf. Und der griechische Innenverteidiger bekam bereits in seinem ersten Spiel für den neuen Arbeitgeber eine Menge zu tun, denn die Freiburger waren sehr offensiv eingestellt. Bereits in der neunten Minute hatten die Autostädter Glück, dass Flum den Ball nach einem Fehler von VfL-Keeper Benaglio nicht im leeren Tor unterbrachte. Die neu formierte Innenverteidigung der Niedersachsen, Kyrgiakos und Madlung, hatte vor allem Probleme mit dem wendigen Cissé, der an diesem Nachmittag sein Können nicht nur beim Pfostenschuss aus der 24. Minute aufblitzen ließ. Der VfL versuchte vergeblich das Spiel zu beruhigen. Nach einer halben Stunde fiel das verdiente Führungstor für die Breisgauer. Barth setzte sich im Luftduell gegen die Wolfsburger Abwehrhünen Kyrgiakos und Madlung durch, köpfte Schusters Freistoßflanke zum 1:0 in die Maschen. Nur zehn Zeigerumdrehungen später gelang Freiburg sogar das 2:0. Cissé setzte sich auf dem rechten Flügel durch und passte die Kugel in den Rücken der Abwehr zu Jendrisek. Dessen Flachschuss hätte der Wolfsburger Schlussmann Benaglio auch parieren können, stattdessen schlug der Ball hinter dem Schweizer im Tor ein.
Zur zweiten Halbzeit wechselte VfL-Trainer Magath mit Lakic einen dritten Stürmer ein. Doch statt des Anschlusstreffers sorgte ausgerechnet der ehemalige Wolfsburger Makiadi eine knappe Viertelstunde nach dem Wiederbeginn für die Entscheidung zugunsten der Schwarzwälder. Träsch konnte zwar Nicus Hereingabe klären, aber genau zu Makiadi, und der knallte die Kugel volley ins Netz (59.). Immerhin wollten die Niedersachsen nach dem dritten Gegentor nicht nur für Schadensbegrenzung, sondern auch für Ergebniskosmetik sorgen. Allerdings besaßen weiterhin die Breisgauer die besseren Chancen. Die Niedersachsen taten sich dagegen wie im gesamten Spiel schwer, gute Angriffsaktionen durchzuführen, und kamen am Ende selbst mit der 0:3-Pleite noch glimpflich davon.
Senthuran Sivananda
SC Freiburg
| Tore | |||
|---|---|---|---|
| 1:0 | Oliver Barth | 30. | (Kopfball, Schuster) |
| 2:0 | Erik Jendrisek | 40. | (Rechtsschuss, Cisse) |
| 3:0 | Cedric Makiadi | 59. | (Rechtsschuss) |
Aufstellung Freiburg![]() |
|
|---|---|
| Oliver Baumann | (3,0) |
| Maximilian Nicu | (2,5) |
| Oliver Barth | (3,0) |
| Pavel Krmas | (3,5) |
| Felix Bastians | (3,5) |
| Julian Schuster | (2,5) |
| Johannes Flum | (3,0) |
| Stefan Reisinger | (3,0) |
| Cedric Makiadi | (2,5) |
| Erik Jendrisek | (2,5) |
| Papiss Cisse | (2,0) |
Aufstellung Wolfsburg |
|
|---|---|
| Diego Benaglio | (5,0) |
| Makoto Hasebe | (5,0) |
| Alexander Madlung | (5,0) |
| Sotirios Kyrgiakos | (5,0) |
| Marcel Schäfer | (5,0) |
| Patrick Ochs | (4,5) |
| Christian Träsch | (5,0) |
| Josué | (5,0) |
| Thomas Hitzlsperger | (5,0) |
| Patrick Helmes | (5,0) |
| Mario Mandzukic | (4,5) |
Wechsel Freiburg![]() |
|
|---|---|
| Daniel Caligiuri für Erik Jendrisek |
(―) (81.) |
| Yacine Abdessadki für Stefan Reisinger |
(―) (84.) |
| Garra Dembélé für Cedric Makiadi |
(―) (89.) |
Wechsel Wolfsburg |
|
|---|---|
| Srdjan Lakic für Josué |
(5,0) (46.) |
| Marco Russ für Makoto Hasebe |
(4,0) (50.) |
| Hrvoje Cale für Thomas Hitzlsperger |
(6,0) (65.) |
Karten Freiburg![]() |
|
|---|---|
| keine |
Karten Wolfsburg |
|
|---|---|
| Gelb für | Marco Russ |
| Gelb für | Hrvoje Cale |
Trainer Freiburg![]() |
|---|
| Marcus Sorg |
Trainer Wolfsburg |
|---|
| Felix Magath |