Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

Max-Morlock-Stadion (Nürnberg) · Zuschauer: 38.100 · Schiedsrichter: Alvarado Godinez Quetzalli

» Rückspiel: Mainz - Nürnberg 2:1

1:0 Feulner (5.)
2:0 Mak (20.)
3:3 Pekhart (82.)
3:3
(2:2)
2:1 Bungert (32.)
2:2 Choupo-Moting (45.)
2:3 Ivanschitz (52.)

Mainz ohne letzte Konsequenz

Setzte einen klasse Kopfballtreffer: Andreas Ivanschitz
Im torreichsten Spiel des Samstags wähnte sich zunächst der fränkische Gastgeber als sicherer Sieger, dann sprach alles für die 05er, die eine Zeitlang alles im Griff hatten. Der 3:3-Endstand ermöglichte beiden Parteien, ein geteiltes Fazit zu ziehen.

Die Gästeabwehr sah ganz schlecht aus. Zwei Mainzer konnten den am rechten Flügel vorstoßenden Chandler nicht daran hindern, eine perfekt getimte Flanke in den Sechzehner zu schlagen. Pekhart übersprang seinen direkten Gegenspieler und köpfte zum zentral völlig freistehenden Feulner, der das Leder volley aus fünf Metern ins Tor drückte (5.). Ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld leitete dann den zweiten Gegentreffer ein. Der Club überbrückte schnell den Raum zum Strafraum der Gäste. Feulner zog halbrechts einen mitgelaufenen Mainzer Abwehrspieler auf sich und spielte dann den Rückpass zu Mak, an dessen Flachschuss Müller nicht herankam (20.). Diese frühe 2:0-Führung sollte eigentlich die ideale Basis für Nürnbergs Konterspiel gewesen sein, doch ein Treffer nach einer Standardsituation brachte Mainz zurück ins Spiel. Ivanschitz‘ Freistoßflanke folgte eine Doppelkopf-Einlage seiner Mitspieler zum 1:2: Baumgartlinger brachte den Ball per Kopfballaufsetzer ins Zentrum, wo Bungert - auch mit einem Kopfballaufsetzer - das Tor markierte (32.). Von nun an waren die 05er klar am Drücker und holten weitere Möglichkeiten heraus. Dass Choupo-Moting mit einem abgefälschten Schuss noch vor der Pause den 2:2-Ausgleich herstellte, kam nicht überraschend.

Kurz nach der Halbzeit war es dann Nürnbergs Abwehr, die in die Zuschauerrolle rutschte. Risse genoss rechts nahe der Außenlinie alle Freiheiten, eine weite Flanke auf Ivanschitz zu treten. Der Österreicher stieg unbedrängt hoch und traf mit seinem Kopfball unhaltbar für Stephan ins lange Eck (52.) - das Spiel war gedreht. Ähnlich den Gastgebern, die nach ihrer 2:0-Führung zu passiv blieben, leistete sich auch der FSV ausgangs der Partie eine Phase, in der man dem Gegner etwas mehr Raum überließ. Der Ausgleichstreffer der Franken war allerdings sehenswert herausgespielt. Maks Energieleistung, als er mit hohem Tempo und enger Ballführung in den Strafraum der 05er stürmte, bildete die Basis. Der Querpass des Slowaken passte genau in den Lauf Pekarts, der aus kurzer Distanz den 3:3-Endstand markierte.

André Schulin
Spieltag

8. Spieltag

Freitag, 30.09.2011 K´lautern0:2Stuttgart
Samstag, 01.10.2011 Dortmund4:0Augsburg
Samstag, 01.10.2011 Leverkusen3:1Wolfsburg
Samstag, 01.10.2011 Nürnberg3:3Mainz
Samstag, 01.10.2011 Freiburg1:0M´gladbach
Samstag, 01.10.2011 Hoffenheim0:0B. München
Samstag, 01.10.2011 Hertha BSC3:0FC Köln
Sonntag, 02.10.2011 Hannover3:2Bremen
Sonntag, 02.10.2011 Hamburg1:2Schalke

„Wenn das so weiter geht, steigen wir ab.”

— Michael Henkel als Co-Trainer von Bayern München nach der Niederlage in Cottbus