Champions League

Vorrunde

Spielbericht AS Monaco - FC Chelsea

Zu zehnt die Offensive gesucht

Nach zerfahrenem Beginn ohne Highlights durchschlug Prsos Kopfballtor die Langeweile der ersten Viertelstunde. Rothen hatte einen Freistoß auf den Elfmeterpunkt geschlagen und der Kroate den Ball in den Torwinkel bugsiert (17.). Nur fünf Minuten später vollendete Crespo eine von Gudjohnsen fast vertändelte Großchance zum Ausgleich. Monaco gelang nach diesem Gegentreffer vor der Pause kaum noch etwas, während Chelsea die Partie souverän beherrschte, ohne allerdings großen Drang nach vorne zu entwickeln.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhten die Monegassen die Schlagzahl deutlich. Prso, Morientes und Giuly per Abseitstor waren dicht vor dem 2:1. Eine Hakelei zwischen Makelele und Zikos endete in der 53. Minute zum Entsetzen der Zuschauer mit einem Platzverweis für den Monegassen. Chelsea bekam danach wieder Oberwasser, brachte den Ball aber trotz einiger Unsicherheiten von Torwart Roma nicht im Tor der Gastgeber unter. In der Schlussphase rappelte sich Monaco wieder auf und konterte die Millionenelf aus London in der 77. Minute klassisch aus. Giuly spielte Morientes halbrechts frei. Der Spanier marschierte in den Chelsea-Strafraum und hämmerte die Kugel unhaltbar für Ambrosio ins Netz. Den Schlusspunkt setzte Nonda, der in der 83. Minute eingewechselt wurde und den Ball 18 Sekunden später zur Überraschung der Gäste mit der Fußspitze ins Tor spitzelte und seinem Team eine glänzende Ausgangsposition vor dem Rückspiel sicherte.