Arsenal vergab die besseren Torchancen
Vor der Begegnung waren die Moskauer sieben und Arsenal sechs Spiele hintereinander in der Champions League sieglos. Auch in dieser Partie konnten beide Teams ihre Negativserie nicht beenden. Zuerst waren die Londoner im Vorteil, doch Welt- und Europameister Thierry Henry scheiterte in den ersten Spielminuten zwei Mal aussichtsreich. Ansonsten verlief die erste Hälfte ohne zwingende Aktionen vor dem Arsenal-Gehäuse, da Lokomotive zwar optisch überlegen war, aber im Angriff harmlos blieb. Arsenal hatte nach den beiden Möglichkeiten die Offensive lange Zeit total vernachlässigt, kam allerdings kurz vor der Pause durch Parlour und Cole fast zur Führung, wenn Keeper Ovchinnikov nicht so gut aufgepasst hätte.
Als herausragender Akteur auf russischer Seite erwies sich Mannschaftsführer Loskov, doch im Abschluss blieb der Torjäger ohne Fortune, bzw. seine Nebenleute gingen kaum auf seine gute Ideen ein. So hatten auch im zweiten Durchgang die Wenger-Kicker die besseren Einschusschancen. Zuerst war es wieder Henry, der übers Tor köpfte, dann setzte der Angreifer seinen Landsmann Pires ein, der das Leder in Eins-zu-eins-Situation nicht am russischen Keeper vorbeibrachte. Moskaus beste Möglichkeit vereitelte Defensivkraft Touré, der den durchpreschenden Loskov im letzten Moment blockierte. Für Arsenal war aufgrund der besseren Torchancen mehr als die Punkteteilung drin.