Champions League

Spielbericht Juventus Turin - Galatasaray Istanbul

Routine und Spielwitz obsiegten

Wie gewohnt bevorzugte Gastgeber Juventus den Spielaufbau aus einer kompakten Defensive heraus, die mit sechs Akteuren massiv besetzt war. Dabei hatten die Offensivkräfte Nedved, Camoranesi, del Piero und Trezeguet alle Freiheiten nach vorne. Ein ansehbare Kombination der Juve-Angreifer führte auch bereits nach fünf Minuten zum 1:0 durch Torjäger del Piero, der einmal mehr clever vollendete. Obwohl die Italiener weiterhin das Spiel beherrschten, stellten sich die Türken in der Folgezeit immer besser auf den Angriffswirbel Juves ein und kamen in der Folge eines Eckballs von Prates durch einen Kopfball Hakan Sükürs zum unerwarteten Ausgleich. Dicht am erneuten Führungstreffer war vor der Pause vor allem Trezeguet, dessen Kopfball nach einer del Piero-Ecke von Batista auf der Linie abgewehrt wurde (34.).
Im Mittelfeld etwas offensiver ausgerichtet - Davids und Tudor waren inzwischen neu auf dem Platz - hatte del Piero per Freistoß eine gute Einschussmöglichkeit. Von der Querlatte flog das Leder jedoch wieder aus der Gefahrenzone. Eine weitere Standard-Situation leitete den entscheidenden Treffer für die Lippi-Elf ein. Del Piero zirkelte das Spielgerät auf den Kopf des aufgerückten Abwehrrecken Ferrara, der Móndragon mit seiner kaum erkennbaren Weiterleitung bezwang. Die Turiner waren in der Schlussphase dem dritten Tor näher, als die im Angriff letztlich zu harmlosen Kicker aus Istanbul.