UEFA Champions League

Spielbericht & Statistiken

Gottlieb-Daimler-Stadion (Stuttgart) · Zuschauer: 50.350 · Schiedsrichter: Manuel Mejuto Gonzales

» Hinspiel: Gl. Rangers - Stuttgart 2:1

Souveräne Schwaben beherrschten harmlose Rangers

Durfte sich auch endlich einmal zu den Torschützen zählen: Timo Wenzel
Der VfB startete bedächtig und trug seine Offensivbemühungen anfangs äußerst langatmig vor. Eine Tormöglichkeit der Rangers in der 22. Minute schreckte die lethargischen Schwaben jedoch auf. Ricksen konnte erst durch eine tolle Fußabwehr Hildebrands gestoppt werden. Zwei Minuten später brach Kuranyi zentral durch, schob den Ball allein vor Keeper Klos jedoch am Tor vorbei. In der wenig aufregenden ersten Hälfte dominierten die Stuttgarter zwar größtenteils, denn außer dem Siegtreffer und einem Lahm-Volleyschuss (30.), der Klos genau in die Fangarme fiel, passierte wenig. Das Tor des Tages schoss Wenzel in der Nachspielzeit nach einem Freistoß von Meißner, der auf Heldt passte, dessen Flanke Wenzel aus sechs Metern ins rechte Toreck setzte.

Die zweite Halbzeit fiel deutlich gegenüber der ersten ab. Das lag hauptsächlich an dem ideenlosen Spiel der Rangers, deren Spieler, auch die neu eingewechselten Stürmer, sich an Harmlosigkeit überboten. Stuttgarts Abwehr blieb jederzeit Herr der Lage, während sich der VfB-Angriff kein Bein mehr ausriss. Der Sieg war schließlich nicht mehr gefährdet, die Fans jubelten zufrieden und die Schwaben hatten das Achtelfinale souverän erreicht.
Finalrunden
Mittwoch, 10.03.2004 Arsenal2:0 Celta Vigo
Mittwoch, 10.03.2004 Real Madrid1:0 FC Bayern
Mittwoch, 10.03.2004 AC Mailand4:1 Sp. Prag
Mittwoch, 10.03.2004 Monaco1:0 Lok. Moskau
Dienstag, 09.03.2004 Chelsea0:0 Stuttgart
Dienstag, 09.03.2004 Man. United1:1 FC Porto
Dienstag, 09.03.2004 Lyon1:0 Sociedad
Dienstag, 09.03.2004 Juventus Turin0:1 La Coruna
Mittwoch, 25.02.2004 Stuttgart0:1 Chelsea
Mittwoch, 25.02.2004 FC Porto2:1 Man. United
Mittwoch, 25.02.2004 Sociedad0:1 Lyon
Mittwoch, 25.02.2004 La Coruna1:0 Juventus Turin

„Der benimmt sich wie auf der Jagd und rennt wie ein wild gewordener Handfeger über den Platz.”

— Frank Neubarth zur körperbetonten Spielweise des fränkischen Metzgersohnes Bernd Hollerbach