Champions League

Spielbericht VfB Stuttgart - Glasgow Rangers

Souveräne Schwaben beherrschten harmlose Rangers

Durfte sich auch endlich einmal zu den Torschützen zählen: Timo WenzelDurfte sich auch endlich einmal zu den Torschützen zählen: Timo Wenzel

Der VfB startete bedächtig und trug seine Offensivbemühungen anfangs äußerst langatmig vor. Eine Tormöglichkeit der Rangers in der 22. Minute schreckte die lethargischen Schwaben jedoch auf. Ricksen konnte erst durch eine tolle Fußabwehr Hildebrands gestoppt werden. Zwei Minuten später brach Kuranyi zentral durch, schob den Ball allein vor Keeper Klos jedoch am Tor vorbei. In der wenig aufregenden ersten Hälfte dominierten die Stuttgarter zwar größtenteils, denn außer dem Siegtreffer und einem Lahm-Volleyschuss (30.), der Klos genau in die Fangarme fiel, passierte wenig. Das Tor des Tages schoss Wenzel in der Nachspielzeit nach einem Freistoß von Meißner, der auf Heldt passte, dessen Flanke Wenzel aus sechs Metern ins rechte Toreck setzte.

Die zweite Halbzeit fiel deutlich gegenüber der ersten ab. Das lag hauptsächlich an dem ideenlosen Spiel der Rangers, deren Spieler, auch die neu eingewechselten Stürmer, sich an Harmlosigkeit überboten. Stuttgarts Abwehr blieb jederzeit Herr der Lage, während sich der VfB-Angriff kein Bein mehr ausriss. Der Sieg war schließlich nicht mehr gefährdet, die Fans jubelten zufrieden und die Schwaben hatten das Achtelfinale souverän erreicht.