Champions League

Spielbericht VfB Stuttgart - Panathinaikos Athen

Starke 25 Minuten reichten dem VfB

Ebnete mit seinem feinen Kopfballtreffer den Weg zum ungefährdeten VfB-Erfolg: Imre SzabicsEbnete mit seinem feinen Kopfballtreffer den Weg zum ungefährdeten VfB-Erfolg: Imre Szabics

Mit dem zuletzt gerühmten Selbstbewußtsein einer gefestigten Überraschungself legten sich die "Jungen Wilden" des VfB sogleich ins Zeug und verlagerten die Partie umgehend in die griechischen Hälfte. Eine Heldt-Abnahme parierte Torhüter Nikopolidis noch, dann setzte sich das quirlige Außenbahn-Talent Philipp Lahm am linken Flügel durch, flankte in die Angriffszentrale, wo der Ungar Szabics sein Durchsetzungsvermögen bewies und knackig einköpfte (13.). Unaufhörlich rollten die Stuttgarter Angriffswellen auf das Athener Tor, das Bordon in der 20. Minute per Flachschuss nur knapp verfehlte. Fünf Minuten später kam Routinier Soldo nach einer Heldt-Ecke am kurzen Pfosten vor Nikopolidis ans Spielgerät und nickte zur hochverdienten 2:0-Führung ein. Weniger zwingend behielten die Stuttgarter vor der Pause die Oberaufsicht des Spiels, schraubten den Druck gehörig zurück, ohne ihrerseits von den offensivschwachen Gästen ernsthaft geprüft zu werden.

Auch in Hälfte zwei nahm der VfB vermehrt Tempo aus dem Spiel, kontrollierte den Gegner aber sicher. Ein Fissas-16-Meter-Schuss übers Hildebrand-Tor war die spärliche Ausbeute der harmlosen Athener (56.). Die Partie verflachte merklich, da dem VfB der Vorsprung ausreichte. Von echten Höhepunkten vor den Toren konnte in der Restspielzeit keine Rede mehr sein. Zu sicher hatte die souveräne Magath-Truppe Panathinaikos im Griff.