Champions League

Vorrunde

Spielbericht PSV Eindhoven - AC Mailand

Ambrosini zerstörte alle PSV-Hoffnungen

Zweimal für PSV erfolgreich: CocuZweimal für PSV erfolgreich: Cocu

Durch einen Treffer von Ambrosini in der Nachspielzeit rettete der AC Mailand gegen einen überaus spielstarken niederländischen Meister den Einzug ins Finale der Champions League, nachdem das 2:0-Polster aus dem Hinspiel bereits aufgebraucht war.

Die Mannschaft von Guus Hiddink begann bereits in den ersten Spielminuten mit viel Druck das Tor des bis zu dieser Partie 640 Minuten lang in der CL ungeschlagenen AC-Torhüters Dida zu belagern. Der Erfolg stellte sich früh ein. Torjäger Vennegoor of Hesselink war am 16er von Park angespielt worden, überließ dem Koreaner wieder den Ball, der mit einem wuchtigen Linksschuss ins Schwarze traf (9.). Ein Kopfball von Vennegoor of Hesselink an die Latte hätte kurz darauf fast das 2:0 für den Außenseiter gebracht, doch danach fuhren die Holländer ihre Offensivbemühungen merklich zurück, während die Mailänder weiterhin wenig Anstalten machten, auf den Ausgleich zu drängen. Bis zur Pause plätscherte die Partie recht ereignislos zwischen den Strafräumen hin und her.

Ähnlich wie zu Beginn der Begegnung, startete der PSV auch die zweite Hälfte überaus engagiert. Erste Möglichkeiten wurden vertan, doch in der 65. Minute glückte Eindhoven das zweite Tor. Lee war am linken Flügel gegen Cafu Sieger geblieben und Cocu hatte die Flanke des Koreaners per Kopf aufs Tor gedrückt. Dida konnte den Ball nur noch ins eigene Tor abwehren. Bis zur Nachspielzeit lagen die Vorteile weiterhin auf Seiten der Heimelf, doch erst in den Schlussminuten, alles deutete auf eine Verlängerung hin, erhöhte sich die Dramatik zum Showdown. Kaka hatte eine Flanke auf Ambrosinis Kopf platziert, der Gomes im PSV-Tor keine Chance ließ und die Finalaussichten der Gastgeber zerstörte. Daran änderte auch das 3:1 durch einen schöne Kopfballverlängerung Cocus nichts mehr, denn für das notwendige 4:1 blieb keine Zeit mehr.