Champions League

Vorrunde

Spielbericht Celtic Glasgow - AC Mailand

Eindeutig italienisch

Vergab eine der besten Chancen des Spiels:
KakáVergab eine der besten Chancen des Spiels:
Kaká

Celtic investierte alles, was es hatte, um Milan in Bedrängnis zu bringen, doch das schien über die komplette Distanz unmöglich. Gute Gelegenheit waren einzig die Gäste zu produzieren in der Lage. Mit dem torlosen Remis aber erreichten sie genau das, was sie auch haben wollten.

Neuzugang Ronaldo durfte Carlo Ancelotti noch nicht einsetzen und entschied sich daher für Gilardino als einzige Spitze. Genau das wurde zum Problem der Schotten, denn gegen das starke Abwehrbollwerk der Italiener wurde es verdammt schwer, einen Stich zu machen. Leidenschaft und Herzblut brachten die Glasgower zwar ein, doch fehlte es an jeder Torgefahr. Ein Schuss von Miller blieb der einzige Versuch im ersten Durchgang (15.), während Milan bald auch spielerisch Akzente setzte und durch Gourcuff (18.) und Kaká (27.) auch die besseren Chancen bekam. Schon zur Pause wackelte das torlose Remis eher auf schottischer Seite.

Auch nach Wiederbeginn änderte sich daran wenig. Celtic ging an die letzten Reserven, war spielerisch aber nie in der Lage, Milan wirklich gefährlich zu werden. Die Rossoneri ließen oft genug aufblitzen, wozu sie wirklich imstande waren. Letztlich aber scheuten sie das Risiko und bereiteten sich lieber eine gute Basis für das Rückspiel. Gattuso (52.) und Gilardino (74.) bekamen von ihren Mitspielern noch zwei ordentliche Chancen serviert, doch sie beließen es beim für Celtic etwas gnädigen 0:0, das den Italienern ein fast schon sorgloses Rückspiel garantierte.

Maik Großmann