DFB-Pokal

Spielbericht SV Werder Bremen - Eintracht Trier

Entscheidung in die Verlängerung vertagt

Zweifacher Werder-Torschütze: Daniel JensenZweifacher Werder-Torschütze: Daniel Jensen

In der Partie zwischen Pokalsieger Werder Bremen und Zweitligist Eintracht Trier schienen die Kräfteverhältnisse bereits nach wenigen Minuten klar geregelt. Die Schaaf-Truppe drängte die Gäste tief in die eigene Hälfte zurück und ging nach einer herrlichen Kombination über Magnin und Stalteri durch Jensen bereits in der 5. Minute mit 1:0 in Führung. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit versäumte es der Deutsche Meister, seine klaren Chancen in weitere Tore zu verwandeln. Erst in der Schlussphase von Durchgang eins konnten die Trierer bei nachlassenden Bremer Bemühungen den Ball vom eigenen Tor fernhalten. Auch in der zweiten Halbzeit übertrafen sich die Werder-Akteure zunächst im Auslassen bester Einschussmöglichkeiten. Die Strafe für diese Nachlässigkeiten folgte in der 57. Minute, als plötzlich Labak allein vor Reinke auftauchte und gekonnt zum 1:1 in die kurze Ecke vollendete. Die Norddeutschen antworteten mit wütenden Angriffen, kamen allerdings nach der regulären Spielzeit nicht um eine Verlängerung herum. Und auch hier drückten die Bremer dem Spiel ihren Stempel auf. In der 105. Minute war es erneut Jensen, der auf Zuspiel von Klasnic das 2:1 besorgte. Erst jetzt wagten sich auch die Moselstädter wieder verstärkt in die Offensive, doch zu mehr als einigen Halbchancen sollte die Linz-Truppe nicht mehr kommen. So war es Klasnic vorbehalten, praktisch mit dem Schlusspfiff das entscheidende 3:1 zu markieren.