Aktivposten in Herthas Mittelfeld: Yildiray BastürkHerthas kompakte Defensive war der Schlüssel zum Punkterfolg bei Sampdoria Genua. Nach der zweiten Nullnummer in der Gruppenphase musste die Entscheidung über das Weiterkommen der Berliner allerdings aufs letzte Spiel vertagt werden.
Das Team von Trainer Falko Götz kam besser in die Partie als die italienischen Gastgeber. Sampdoria wurde früh gestört und fand deshalb keinen erfolgversprechenden Weg, sich aussichtsreich vor dem Tor der Herthaner zu positionieren. Die mit Nando Rafael als einziger Spitze operierenden Berliner hatten allerdings auch nicht allzu viele hochprozentige Torgelegenheiten, doch als Marx nach zehn Minuten im Strafraum frei zum Schuss kam, musste Genuas Schlussmann Castellazzi seine Fäuste schleunigst hochreißen, um den Rückstand zu vermeiden. Nach knapp einer halben Stunde Spielzeit vergab Flachi, der agilste Genua-Akteur, die einzige nennenswerte Chance der Gastgeber aus der ersten Halbzeit, als sein Schuss nur ans Außennetz ging. Bastürks Distanzschuss kurz vor dem Seitenwechsel, von Castellazzi abgewehrt, beendete eine für Hertha zufrieden stellende Halbzeit.
In den zweiten 45 Minuten waren bei beiden Teams mehr unnötige Ballverluste zu verzeichnen und die Partie wurde etwas ruppiger. Eine flüssige Kombination der Gastgeber über die linke Seite führte zur ersten hochkarätigen Torchance nach Wiederanpfiff. Aus zentraler Position kam Flachi, der den Oberarm zur Annahme der Flanke benutzt hatte, zum Abschluss, verzog jedoch um einen Meter (58.). Genua hatte nun etwas Oberwasser, schaffte es aber nach wie vor nicht, Hertha nachhaltig unter Druck zu setzen. Brauchbare Gegenstöße der Gäste liefen meist über Bastürk. Da Rafael jedoch vorne meist von mehreren Abwehrspielern eskortiert war, rückte auch das Gehäuse Castellazzis selten in den Blickpunkt. Nur in der 68. Minute lag ein Treffer in der Luft. Bastürk nahm im Strafraum einen Pass von links auf, setzte sich gegen Pisano durch und zog ab - getroffen wurde jedoch nur das Außennetz. Weitere Torchancen konnten nicht herausgespielt werden. Genua blieb Tabellenzweiter (fünf Zähler) vor den punktgleichen Herthanern, denen im abschließenden Spiel gegen Steaua Bukarest ein Remis zum erreichen der nächsten Runde reichen würde.
Sampdoria Genua
| Tore | |||
|---|---|---|---|
| --- |
Aufstellung S. Genua![]() |
|---|
| Luca Castellazzi |
| Cristian Zenoni |
| Giulio Falcone |
| Luigi Sala |
| Marco Pisano |
| Aimo Diana |
| Sergio Volpi |
| Samuele Dalla Bona |
| Max Tonetto |
| Francesco Flachi |
| Emiliano Bonazzoli |
Aufstellung Hertha BSC |
|---|
| Christian Fiedler |
| Arne Friedrich |
| Alexander Madlung |
| Josip Simunic |
| Malik Fathi |
| Niko Kovac |
| Thorben Marx |
| Yildiray Bastürk |
| Kevin-Prince Boateng |
| Marcelinho |
| Nando Rafael |
Wechsel S. Genua![]() |
|
|---|---|
| Andrea Gasbarroni für Aimo Diana |
(67.) |
| Vitali Kutuzov für Samuele Dalla Bona |
(82.) |
| Lamberto Zauli für Emiliano Bonazzoli |
(90.) |
Wechsel Hertha BSC |
|
|---|---|
| Andreas Neuendorf für Marcelinho |
(87.) |
| Christopher Samba für Nando Rafael |
(90.) |
Karten S. Genua![]() |
|
|---|---|
| Gelb für | Max Tonetto |
| Gelb für | Andrea Gasbarroni |
Karten Hertha BSC |
|
|---|---|
| Gelb für | Yildiray Bastürk |
| Gelb für | Alexander Madlung |
| Gelb für | Niko Kovac |
Trainer S. Genua![]() |
|---|
| Walter Novellino |
Trainer Hertha BSC |
|---|
| Falko Götz |