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Spielbericht 1. FC Nürnberg - Rapid Bukarest

Hausgemachte Nullnummer

Tat sich besonders als "Chancentod" hervor: Angelo CharisteasTat sich besonders als "Chancentod" hervor: Angelo Charisteas

Torchancen hatte der 1. FC Nürnberg nach fast 20 Jahren Europapokalabstinenz gegen den rumänischen Gegner reichlich. Über die Torlinie der Gäste bekam der Club die Kugel aber nicht.

Das Angriffsfeuerwerk der Franken ebbte erst nach 20 Spielminuten etwas ab. Zuvor hatten die Gastgeber, bei denen Saenko und Vittek als etatmäßige Angreifer verletzungsbedingt ausfielen, durch Charisteas und Mintal bereits zwei "Hundertprozentige" vergeben. Charisteas versemmelte auch in der 26. Minute eine Riesenmöglichkeit, übrigens in einer Phase des Spiels, in der Rapid die Partie offener zu gestalten wusste. Die bis dahin größte Möglichkeit der Gäste vergab Buga nach 38 Minuten. Nachdem die nochmals Gas gebenden Clubberer auch mit Schüssen von Kluge und Reinhardt gescheitert waren, gingen die Teams in die Halbzeit.

Nach einer tollen Parade von FCN-Keeper Blazek, der gegen Sapunaru rettete, übernahmen die Hausherren wieder die Vorherrschaft auf dem Spielfeld. Allerdings biss sich die überlegene Elf von Trainer Hans Meyer auch im zweiten Durchgang die Zähne an der Rapid-Abwehr und dem eigenen Unvermögen im Abschluss aus. Erneut zweimal Charisteas, Misimovic und die eingewechselten Kennedy und Engelhardt durften sich dabei als "Loser vor dem Tor" eintragen lassen. Somit musste sich der Club trotz "Chancen für zwei Spiele" mit der hausgemachten Nullnummer begnügen.

Ulrich Merk