UEFA Europa League

Spielbericht & Statistiken

Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion (Berlin) · Zuschauer: 14.700 · Schiedsrichter: Paolo Tagliavento

» Hinspiel: Bröndby IF - Hertha BSC 2:1 | Endergebnis: 4:3

1:1 Kacar (75.)
2:1 Dardai (80.)
3:1 Kacar (86.)
3:1
(0:0)

Matchwinner Kacar

Favres Glücksgriff für den Angriff: Gojko Kacar (Foto: Hertha BSC)
Über weite Strecken zäh zog sich die Partie, die für die finanziell klammen Berliner so wichtig war, über die Zeit. Zu allem Übel gingen die Gäste aus Dänemark dann auch noch in Führung. Trainer Favre reagierte, nahm Kacar in den Angriff und das Wunder seinen Lauf.

Mit einem Hochstart schienen die Berliner bereits in den ersten Minuten über Bröndby hinfegen zu wollen, denn in der 1. und 4. Minute hatte Wichniarek die ersten Chancen zur Führung, zielte jedoch zuerst vorbei und scheiterte danach am Schlussmann Andersen. Weil sich die Dänen aber dann doch recht zügig auf die Angriffslust der Hausherren einstellten und die Offensivkräfte Herthas besser markierten, blieb es längere Zeit ein Spiel zwischen den 16ern. Munterer wurde es vor den Toren erst wieder eine gute Viertelstunde vor der Pause. Zwei Versuche von Kacar aus der Distanz und per Kopf, ein Durchbruch von Friedrich sowie auf der Gegenseite einer erster Erfolg versprechender Angriff durch Morten Rasmussen brachten zwar jeweils Torgefahr, doch die Torhüter hielten die Null zur Halbzeit fest.

Als Ebert zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff die nächste Hertha-Möglichkeit verpasst hatte, folgte ein Rückschlag für die Hauptstädter: Gislason verlängerte per Hacke auf Morten Rasmussen, der, wohl knapp im Abseits, Drobny bezwang (51.). Als Hertha-Coach Favre erkannte, dass sich seine Stürmer Wichniarek und Domovchiyski nicht durchzusetzen vermochten, wechselte er beide aus, beorderte Kacar nach vorne und spielte ohne nominelle Angreifer weiter. Fast hätte Krohn-Dehli alle Hoffnungen der Berliner zerstört (66.), schoss allerdings knapp vorbei. Zwei Minuten später visierte Ebert per Freistoß nur die Latte an. Es sah nicht gut aus, doch die letzte Viertelstunde sollte alles verändern: Zuerst köpfte Kacar nach einer Nicu-Ecke zum Ausgleich ein (75.), dann hämmerte Dardei die Kugel aus 20 Metern in die Maschen (80.) und erneut Kacar per Kopf machte das kaum mehr für möglich gehaltene Weiterkommen für die Berliner perfekt (86.). Das Spiel war gedreht und die Favre-Truppe hatte nach der 1:2-Hinspielniederlage mit dem 3:1 doch noch die auch finanziell attraktive Gruppenphase der Europa League erreicht.

Ulrich Merk
Finalrunden
Donnerstag, 25.02.2010 H. Tel Aviv0:0Kazan
Donnerstag, 25.02.2010 Juventus Turin0:0Amsterdam
Donnerstag, 25.02.2010 Valencia3:0 n.V.FC Brügge
Donnerstag, 25.02.2010 Wolfsburg4:1Villarreal
Donnerstag, 25.02.2010 Salzburg0:0Lüttich
Donnerstag, 25.02.2010 Bremen4:1Enschede
Donnerstag, 25.02.2010 Fenerbahce1:1Lille
Donnerstag, 25.02.2010 Sporting3:0Everton
Donnerstag, 25.02.2010 Anderlecht4:0Bilbao
Donnerstag, 25.02.2010 Marseille3:1Kopenhagen
Donnerstag, 25.02.2010 AS Rom2:3Pnt. Athen
Donnerstag, 25.02.2010 Galatasaray1:2A. Madrid
Donnerstag, 25.02.2010 S. Donezk1:1Fulham
Donnerstag, 25.02.2010 Urziceni1:3Liverpool
Donnerstag, 25.02.2010 Eindhoven3:2Hamburg
Dienstag, 23.02.2010 Benfica4:0Hertha BSC
Donnerstag, 18.02.2010 Bilbao1:1Anderlecht
Donnerstag, 18.02.2010 Kopenhagen1:3Marseille
Donnerstag, 18.02.2010 Pnt. Athen3:2AS Rom
Donnerstag, 18.02.2010 A. Madrid1:1Galatasaray
Donnerstag, 18.02.2010 Fulham2:1S. Donezk
Donnerstag, 18.02.2010 Liverpool1:0Urziceni
Donnerstag, 18.02.2010 Hamburg1:0Eindhoven
Donnerstag, 18.02.2010 Hertha BSC1:1Benfica
Donnerstag, 18.02.2010 Amsterdam1:2Juventus Turin
Donnerstag, 18.02.2010 FC Brügge1:0Valencia
Donnerstag, 18.02.2010 Villarreal2:2Wolfsburg
Donnerstag, 18.02.2010 Lüttich3:2Salzburg
Donnerstag, 18.02.2010 Enschede1:0Bremen
Donnerstag, 18.02.2010 Lille2:1Fenerbahce
Donnerstag, 18.02.2010 Kazan3:0H. Tel Aviv
Dienstag, 16.02.2010 Everton2:1Sporting

„Man kennt das doch: Der Trainer kann noch so viel warnen, aber im Kopf jedes Spielers sind zehn Prozent weniger vorhanden, und bei elf Mann sind das schon 110 Prozent.”

— Werner Hansch