UEFA Europa League

Spielbericht & Statistiken

Ramon Sanchez Pizjuan (Sevilla) · Zuschauer: 30.000 · Schiedsrichter: Alexey Nikolaev

» Hinspiel: Dortmund - Sevilla 0:1

1:1 Romaric (31.)
2:1 Kanoute (35.)
2:2
(2:1)

Knapp gescheitert

Lange genug auf dem Platz, um dem BVB das Weiterkommen zu vermasseln: Frederic Kanoute
Die Hypothek, unbedingt gewinnen zu müssen, verunsicherte die Schwarzgelben zwar nicht, ermöglichte es dem Gegner jedoch (dem das Unentschieden reichte), eine risikofreiere Spielweise zu praktizieren. Unter dem Motto "Raus mit Applaus" kann der BVB auf seine Gruppenspiele rückblicken.

Kagawas von Escude noch leicht abgefälschter Schuss fand seinen Weg - unhaltbar für Sevillas Keeper Palop - ins rechte Eck (4.) und ließ die schwarzgelbe Fußballseele jubeln: Ein Sieg war zwingend nötig, um im Wettbewerb zu verbleiben - und in diesem Moment hatte der prima startende BVB die Nase vorn. Die Gastgeber erholten sich jedoch vom Rückschlag. Weidenfeller konnte erste gefährliche Situationen noch bereinigen (15., gegen Romaric, 16., gegen Alexis und Kanoute), aber Sevillas Druck hielt an und der starke Kanoute war die entscheidende Kraft, das Blatt zu wenden. Der Malier leitete in der 31. Minute mit seiner Flanke über rechts jenen Angriff ein, den Romaric nach einer verunglückten Abwehr Piszczeks zum 1:1-Ausgleich nutzte. Nur vier Minuten später verwertete Kanoute eine Hereingabe Perottis, um mit einem platzierten Kopfball Sevilla mit 2:1 in Führung zu bringen. Größeren Schaden konnte er dann nicht mehr anrichten, da ihn eine Verletzung zum Ausscheiden zwang (41., Renato kam).

Vier Minuten waren in der zweiten Hälfte gespielt, da meldete der BVB sich zurück: Nach Sahins Eckstoß erzwang Subotic mit einem wuchtigen Kopfball den 2:2-Ausgleich. Die Erfolgsaussichten der Gäste waren wieder intakt - allein der nachfolgende Spielverlauf war nicht dazu angetan, den Bock umzustoßen. Sevilla nahm eine zunehmend strikte Defensivhaltung ein, die Dortmunder Chancen schon im Ansatz erstickte. Erst in der 87. Minute bot sich Götze nach einer langen Flanke am Sechzehnerrand eine Kopfballmöglichkeit, aber der weit heraus geeilte Palop hatte Glück, den Ball mit den Fingerspitzen noch abzufangen. Die Zeitverzögerungstaktiken der Spanier in der fünfminütigen Nachspielzeit ärgerten die Dortmunder - gewiss nicht zu Unrecht. Aber was sollte man anderes erwarten? Der BVB lieferte eine absolut anerkennenswerte Leistung in der Gruppenphase ab; das Scheitern war letzten Endes darauf zurückzuführen, dass man als bessere Mannschaft sein Heimspiel gegen Sevilla nicht erfolgreich abschloss.

André Schulin
Finalrunden
Donnerstag, 24.02.2011 Villarreal2:1Neapel
Donnerstag, 24.02.2011 Amsterdam2:0Anderlecht
Donnerstag, 24.02.2011 Braga2:0Poznan
Donnerstag, 24.02.2011 Dynamo Kiew4:0Besiktas
Donnerstag, 24.02.2011 Man. City3:0A. Saloniki
Donnerstag, 24.02.2011 Enschede2:2Kazan
Donnerstag, 24.02.2011 Stuttgart0:2Benfica
Donnerstag, 24.02.2011 Paris0:0BATE
Donnerstag, 24.02.2011 Sporting2:2Gl. Rangers
Donnerstag, 24.02.2011 Liverpool1:0Sp. Prag
Donnerstag, 24.02.2011 Sp. Moskau1:1Basel
Donnerstag, 24.02.2011 Eindhoven3:1Lille
Donnerstag, 24.02.2011 Leverkusen2:0Kharkov
Donnerstag, 24.02.2011 St. Petersbu3:1Bern
Mittwoch, 23.02.2011 FC Porto0:1Sevilla
Dienstag, 22.02.2011 ZSKA Moskau1:1P. Saloniki
Donnerstag, 17.02.2011 Gl. Rangers1:1Sporting
Donnerstag, 17.02.2011 Sp. Prag0:0Liverpool
Donnerstag, 17.02.2011 Basel2:3Sp. Moskau
Donnerstag, 17.02.2011 Bern2:1St. Petersbu
Donnerstag, 17.02.2011 P. Saloniki0:1ZSKA Moskau
Donnerstag, 17.02.2011 Sevilla1:2FC Porto
Donnerstag, 17.02.2011 Lille2:2Eindhoven
Donnerstag, 17.02.2011 Neapel0:0Villarreal
Donnerstag, 17.02.2011 Anderlecht0:3Amsterdam
Donnerstag, 17.02.2011 Poznan1:0Braga
Donnerstag, 17.02.2011 Besiktas1:4Dynamo Kiew
Donnerstag, 17.02.2011 Benfica2:1Stuttgart
Donnerstag, 17.02.2011 BATE2:2Paris
Donnerstag, 17.02.2011 Kharkov0:4Leverkusen
Donnerstag, 17.02.2011 Kazan0:2Enschede
Dienstag, 15.02.2011 A. Saloniki0:0Man. City

„Einige Spieler wissen zwar, wer im Film ´Star Trek´ welche Rolle spielt, aber nicht, mit wem sie es im nächsten Spiel zu tun haben.”

— Christoph Daum