Gegenüber dem Malta-Spiel hatte Teamchef Völler Kahn für Lehmann, Wörns für Hinkel, Baumann für Frings und Klose für Bobic in die Startelf berufen. Trotz munterer Anfangsphase war ein abgeblockter Schussversuch Schneiders in der neunten Spielminute die erste Möglichkeit. Danach kamen die Schweizer stark auf, hatten durch Frei (13. und 16.) Hakan Yakin (22.), Vogel (24.), wieder Yakin (25.) und Huggel (30.) mehrere Einschussmöglichkeiten, bei denen sich Kahn einige Male auszeichnen konnte. Erst nach einer knappen halben Stunde hatten auch die Deutschen im Angriff wieder etwas zu melden. Kuranyi (27.), Klose (31.) und nochmals Kuranyi (44.) verfehlten ihr Ziel jedoch knapp. In der keineswegs trägen ersten Hälfte taten die engagierten Schweizer jedoch wesentlich mehr fürs Spiel.
Auch nach dem Wechsel waren die Eidgenossen anfangs wieder tonangebend. Frei (53.) und Haas (55.) hatten das 1:0 auf dem Fuß. Den für die Schweiz in der Luft liegenden Treffer erzielten allerdings die Deutschen. Eine missglückte Kopfballabwehr von Haas landete bei Klose, der Kuranyi besser postiert sah, dem per Direktabnahme das vom Spielverlauf her schmeichelhafte Führungstor gelang (62.). Die Gastgeber verloren danach den Faden, während Deutschland durch den eingewechselten Brdaric fast das 2:0 geglückt wäre (66.). Das Spiel zerfaserte allerdings immer mehr, da nun die obligatorische Auswechselorgie ablief. Ein letzter gelungener Durchbruch vom DFB-Team schraubte das Ergebnis dann doch noch um ein Tor höher. Friedrich war rechts zu einer schönen Flanke gekommen, die Kuranyi per Kopf ins Tordreieck vollendete (84.). Vor allem im ersten Durchgang hatten die Schweizer ein besseres Resultat gegen das mit angezogener Handbremse agierende DFB-Team verspielt.