17.12.2011 17:32Bundesliga

Nürnberg überraschte in Leverkusen

Saisontore 11 und 12, erzielt in Freiburg: Robert LewandowskiSaisontore 11 und 12, erzielt in Freiburg: Robert Lewandowski

Völlig unerwartet konterte Nürnberg die Bayer-Werkself am 17. Spieltag klassisch aus und gewann deutlich mit 3:0 in Leverkusen. Auch Dortmund siegte klar auf fremdem Terrain mit 4:1 bei Schlusslicht Freiburg. Wolfsburg kämpfte Stuttgart nach schwachem Start mit 1:0 nieder, während sich Hoffenheim und Hertha sowie der HSV und Augsburg jeweils 1:1 trennen.

Auch in der Höhe verdient siegte der 1. FC Nürnberg mit 3:0 bei Bayer Leverkusen. Die Clubberer gingen bereits früh durch Didavi nach tollem Zuspiel von Eigler in Front und erhöhten durch Hegeler alsbald sogar auf 2:0 (22.). Die wirkungslose Werkself kam kaum zu guten Möglichkeiten und kassierte nach der Pause durch Pekart das verdiente 0:3 (72.) gegen einen Club, der sein bestes Saisonspiel zeigte.

Ähnlich eindeutig ging Schlusslicht SC Freiburg vor eigenem Publikum gegen Borussia Dortmund unter. Lewandowski traf schon nach sieben Minuten für die dominierenden Gäste, doch Rosenthal glich überraschend aus (34.). Ein Fehlrückpass des SC-Torschützen leitete allerdings auch das 1:2 kurz vor der Pause durch Gündogan ein (44.). In der unterhaltsamen Partie sorgte Großkreutz (59.) für die Vorentscheidung und nochmals Lewandowski (70.) machte den Sack zu.

Der in die Abstiegszone abgerutschte VfL Wolfsburg verschaffte sich durch ein 1:0 gegen den VfB Stuttgart etwas Luft nach unten. Das Siegtor staubte Nachwuchsmann Polter in der 74. Minute nach Flanke von Schäfer ab. Stuttgart hatte nur in der ersten halben Stunde überzeugt, danach dominierte der VfL, vergab aber einige gute Möglichkeiten. Der knappe Erfolg war am Ende aber doch verdient, weil die Schwaben im zweiten Durchgang enttäuschten.

Zwar blieb der Hamburger SV auch im 9. Spiel unter Trainer Fink ungeschlagen, musste sich aber daheim mit einer Punkteteilung gegen den FC Augsburg zufrieden geben. Die beiden Treffer fielen innerhalb von drei Minuten nach einer guten Stunde durch Oehrl (63.) und Guerrero (66.). Zuvor hatte vor allem Keeper Amsif einen Rückstand des FCA verhindert.

Auch die Partie zwischen 1899 Hoffenheim und Hertha BSC endete 1:1. Zuerst spielten nur die Hausherren und gingen durch ein tolles Tor von Salihovic aus der Distanz in Front (21.). Nach 31 Minuten und einer Tätlichkeit sah Raffael von den enttäuschenden Hausherren die Rote Karte, weckte damit aber sein Team, das vor allem nach der Pause deutlich dominierte. Als Vorsah nach einer Notbremse 1899 ebenfalls dezimierte, wurde Berlin noch stärker. Der überfällige Ausgleich gelang aber erst in der Nachspielzeit, als Hubnik aus kurzer Entfernung Torwart Starke überlupfte.