Wahrlich torgefährlich: Ruud van NistelrooyRuud van Nistelrooy kam - und der Hamburger SV siegte. Mit etwas Mühe, aber verdient, legte Leverkusen im Kampf um die Spitzenposition vor. Hertha konnte nicht den vollen Nutzen aus den Niederlagen der anderen Abstiegskandidaten ziehen.
Tabellenführer Bayer Leverkusen war bereits in den ersten 45 Minuten das bessere Team, fand jedoch nicht den Weg ins Tor des VfL Wolfsburg. Pechvogel Andre Lenz unterstützte mit zwei unglücklichen Aktionen den 2:1-Erfolg der Gastgeber, deren Erfolg in der Schlussphase noch ins Wanken geriet.
Kopfschütteln beim VfB Stuttgart: Nachdem die Schwaben den 0:1-Rückstand gegen den Hamburger SV ausgeglichen hatten, spielten sie den Gegner fast an die Wand. Dann wurde Ruud van Nistelrooy eingewechselt - und machte innerhalb von 90 Sekunden zwei Treffer.
Der VfL Bochum sah gegen 1899 Hoffenheim lange nicht wie ein Kandidat auf drei Punkte aus. Die bessere Chancenverwertung der Gastgeber gab schließlich den Ausschlag zum 2:1-Sieg.
Hannover 96 lag bereits zur Pause 0:4 gegen Werder Bremen hinten. Ein kurzes Aufbäumen bescherte den Niedersachsen den Ehrentreffer, dann packte Werder, das sich besonders stark in Standardsituationen zeigte, den 5:1-Endstand drauf.
Ein feiner Volleyschuss des sträflich freistehenden Bance brachte den FSV Mainz bei der Hertha in Führung. Ramos’ Kopfballtreffer machte das Spiel wieder offen. Einen weiteren Treffer konnten die Berliner jedoch nicht landen und vergaben eine gute Möglichkeit, ihre bedrohliche Lage deutlich zu verbessern.