Confed Cup

Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik

19:56 Uhr | 19.06.2017

Leno: Ganz bitter. Beide Gegentore gingen auf seine Kappe. Das gibt Minuspunkte im Torwart-Kampf hinter Neuer. Packte am Ende besser zu.

Kimmich: Erst in neuer Funktion als Innenverteidiger der Dreierkette. Zeigte seine Stärken aber offensiv als kluger Vorbereiter.

Mustafi: Begann souverän. Dann aber mehrmals unkonzentriert wie beim Kopfball von Sainsbury. Unglücklich angeschossen vor erstem Gegentor.

Rüdiger: Gut in den Zweikämpfen, wurde aber von den technisch limitierten Australiern auch kaum gefordert.

Brandt:
Unglaublich agil und mit toller Vorarbeit vor Stindls Tor. Aber einige Bälle versprangen. Er will manchmal noch zu viel.

Goretzka: Das war stark. An praktisch allen gefährlichen Aktionen beteiligt. Krönte seine tolle Leistung mit dem DFB-Premierentreffer.

Rudy: Der Neu-Münchner stopfte gewohnt solide die Löcher vor der Abwehr. Die Fans johlten nach seinem Schuss auf den Stadion-Oberrang.

Draxler: Der Käpt'n hatte viel Ballbesitz, aber einen missliche Ballverlust vor dem ersten Gegentor. Trug Verantwortung beim Elfer.

Hector: Fand auf der linken Außenbahn in offensiverer Position nicht richtig ins Spiel. Insgesamt zu brav.

Stindl: Immer in Bewegung und geschickt im Spiel zwischen den Linien. Wies dem Team mit seinem früheren Premierentor den Weg zum Startsieg.

Wagner: Ein wuchtiger Flugkopfball und eine Großchance. Beschäftigte als Stoßstürmer die kantigen australischen Verteidiger.

Werner: Kam in der zweiten Halbzeit für Wagner und startete mit viel Schwung. Pech beim Pfostentreffer (75.).

Süle: Wurde für Brandt eingewechselt. Sollte für mehr Stabilität in der Dreierkette sorgen. Wirkte in Laufduellen nicht spritzig genug.

Can: Brachte als Stabilisator in der Schlussphase Ruhe ins deutsche Spiel. Genau das wollte Löw von ihm sehen.

(dpa)

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