2. Bundesliga

Jubel an Ostsee und Wedau

War vor KSC-Teamkollege Kapllani bester Torjäger: Giovanni Federico
Den direkten Vergleich zwischen Aufstiegsaspiranten und Abstiegskandidaten gewannen die Klubs mit Erstligaambitionen. Jena und Offenbach nutzten die Niederlagen von Unterhaching und Essen, um sich auf den letzten Drücker zu retten. Bei der Vergabe um die Torjägerkrone schob sich Giovanni Federico nach ganz vorn.

Im spannungsreichen Finish der 2. Bundesliga setzten sich hinter dem bereits gesicherten KSC die Teams durch, die bereits in der Vorwoche die Aufstiegsplätze zwei und drei belegten: Hansa Rostock und der MSV Duisburg. In den Spielen der beiden favorisierten Aufstiegsaspiranten lagen Freud und Leid sehr eng zusammen. Ihre jeweiligen Gegner standen im Abstiegskampf mit dem Rücken zur Wand - und mussten anschließend den Gang in die Drittklassigkeit antreten. Rostock legte gegen Unterhaching eine frühzeitige 2:0-Führung vor (7., Yelen/17., Cetkovic) - die Basis für den 3:1-Sieg, der allerdings erst nach dem dritten Hansator (85., Rahn) in trockenen Tüchern war. Duisburg benötigte eine Halbzeit Anlauf, um gegen Rot-Weiß Essen Zählbares zustande zu bringen. Dann allerdings fiel die Entscheidung recht zügig (47., Tararche/60., Daun/69., Grlic). „Wir haben in dieser Saison viele schwierige Situationen gemeistert und uns immer wieder zusammengerauft“, atmete Zebra-Coach Rudi Bommer nach der Entscheidung erleichtert durch. Bei RWE war nach dem vollendeten Abstieg ebenfalls von Zusammenraufen die Rede. Allerdings ohne Trainer Lorenz-Günther Köstner nebst Assistent Alexander Strehmel, deren Verträge nicht verlängert wurden.

Die Erfolge von Hansa und MSV machten Freiburgs Hoffnungen zunichte. Der 2:0-Erfolg der Breisgauer über TuS Koblenz bestätigte Platz vier für das Finke-Team, punktgleich, aber mit der schlechteren Torbilanz gegenüber Duisburg. Die Freiburger Vereinsführung bekräftigte am Rande des Spiels nochmals, an der Verpflichtung des Trainers Robin Dutt festzuhalten. Volker Finke warnte zum Abschied davor, “…Eine Kopie von anderen Vereinen zu werden.“ Burghausen und Braunschweig - schon vor dem Spieltag als Absteiger feststehend - verabschiedeten sich ordentlich aus der Liga. Die Braunschweiger erspielten eine 1:1-Punkteteilung bei den Offenbacher Kickers, die den Gastgebern den Klassenerhalt bescherte. Wacker Burghausen feierte gar den höchsten Saisonsieg, ein 5:1 gegen den SC Paderborn. Der FC Carl-Zeiss Jena zog sich dank eines 2:1-Auswärtssieges beim FC Augsburg aus der Abstiegs-Affäre und sprang von Rang 16 auf 13 vor. Frank Neubarths Trainerbilanz mit den Thüringern blieb ohne den Makel einer Niederlage (drei Siege, drei Remis). Konkurrenzlos blieb die Vormachtstellung des KSC in der Torjägerwertung. Platz eins sicherte sich Giovanni Federico (alle KSC-Treffer beim 3:1-Sieg bei Greuther Fürth) mit 19 Toren, vor seinem Teamkollegen Edmond Kapllani (17).

André Schulin
Begegnungen
  2:2(0:1)  
  1:3(0:0)  
  5:1(2:0)  
  1:1(0:0)  
  2:2(1:2)  
  3:1(2:1)  
  1:2(0:1)  
  3:0(0:0)  
  2:0(1:0)  

Saisonstatistik

Beide Teams trafen
150
Tore gesamt
804
Tore pro Spiel
2,63
  •  1,52 Heim
  •  1,10 Gast

Anzahl Tore pro Spiel

Über 1,5

75 %
Über 2,5

47 %
Über 3,5

27 %

Spieltagsstatistiken

Bilanz

Tore

32
gesamt

Torverteilung

Zuschauer
Gesamt
205.300

Durchschnitt
22.811
Tore pro Spieltag in der Saison 2006/2007

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Nach 16 Jahren Bundesliga fühle ich mich leer im Kopf.

— Andreas Möller