Sandhausen mit dem höchsten Sprung

Traf zweimal, verschoss aber auch einen Elfer: Aues Najeh Braham
Zwar mussten die Offenbacher Kickers auch im vierten Spiel in Folge auf einen Dreier verzichten (2:4 in Aue), blieben dennoch im Spitzenfeld, da sich auch andere Anwärter auf die Aufstiegsplätze gegenseitig ausbremsten. Den größten Sprung nach oben machte Sandhausen (vom 10. auf den 6. Rang). Auch im Tabellenkeller blieben die sechs unteren Teams dicht zusammen, rochierten nur untereinander.

Zur Halbzeit hatte Kickers Offenbach bei Erzgebirge Aue noch mit 2:0 alle Trümpfe gepachtet, unterschätzte dann aber die Heimstärke der Ostdeutschen, für die Klotz (48.), Braham (66., 76.) und Glasner (87.) die Wende herbeiführten. Braham leistete sich sogar noch einen Elfer-Fehlschuss (71.). Er traf nur die Querlatte.

Im Nord-Derby zwischen dem VfL Osnabrück musste Eintracht Braunschweig seine zweite Schlappe in Folge hinnehmen. Die heimstarken Osnabrücker kämpften um jeden Quadratzentimeter und hielten ihren Laden dicht, trafen selbst bereits nach 21 Minuten durch Außenstürmer Siegert und rutschten vorerst ganz nach oben.

Von den ersten zehn Mannschaften der Liga durfte sich ansonsten nur noch der SV Sandhausen über einen Erfolg freuen. Sechs Spiele ohne Dreier hatten die Gastgeber der SpVgg Unterhaching zuletzt überstehen müssen, doch diesmal warf sie ein früher Rückstand (Zillner, 2.) nicht aus der Bahn. Pinto (21.), Dorn (49.) und Öztürk (89.) beförderten den SVS-Trupp wieder in interessantere Regionen.

Die restlichen Erfolge des Wochenendes gingen an Holstein Kiel, Borussia Dortmund II und den 1. FC Heidenheim. Die Störche aus Kiel gewannen durch ein Eigentor von Shynder (82.) überaus glücklich gegen Jahn Regensburg und verließen die Abstiegsränge. Schlusslicht BVB nahm Wacker Burghausen überraschend deutlich mit 3:0 auseinander. Alle Tore für den Borussen-Nachwuchs erzielte Sturmspitze Ginczek (6., 39., 52.). Heidenheim holte derweil seinen dritten Auswärtssieg beim Wuppertaler SV Borussia, wobei Mayer (31.) und Ersatzmann Gül (66.) trafen, während Formento für den WSV kurzfristig ausglich (53.).

Keine Sieger gab es beim SV Wehen Wiesbaden, dem VfB Stuttgart II und bei Rot-Weiß Erfurt. Innerhalb von fünf Minuten fielen die beiden Tore am Freitag Abend in Wehen, wo Schönheim (72.) vorlegte und Hähnge (77.) für Carl Zeiss Jena den Gleichstand herstellte. Beim 2:2 in der Schwabenmetropole glich Savran per Foulelfmeter erst nach 85 Minuten für Dynamo Dresden aus. Der Angreifer hatte bereits zum 1:1 (41.) getroffen, während Schipplock (8.) und Fischer (47., Foulelfmeter) den VfB zweimal in Front geschossen hatten. Minute 85 war auch die Ausgleichstrefferzeit für Erfurt (Smisek), das sich gegen Werder Bremen II lange Zeit vergeblich abrackerte. Werders Führung durch Ayik war bereits in der 25. Minute gefallen. Alle drei Unentschieden bewirkten immerhin einige Positionswechsel in der Tabelle. FC Bayern II gegen Spitzenreiter FC Ingolstadt fiel auch am Dienstag den Witterungsbedingungen in München zum Opfer.

3. Liga - 20. Spieltag

Freitag, 11.12.2009
1:177'
Brita-Arena (Wiesbaden) · Zuschauer: 3386 · Schiedsrichter: Eduard Beitinger
Samstag, 12.12.2009
1:021'
Osnatel-Arena (Osnabrück) · Zuschauer: 11000 · Schiedsrichter: Dr. Jochen Drees
1:06'
2:039'
3:052'
Stadion Rote Erde (Dortmund) · Zuschauer: 1016 · Schiedsrichter: Arne Aarnink
0:131'
1:153'
1:266'
Stadion am Zoo (Wuppertal) · Zuschauer: 3671 · Schiedsrichter: Bastian Dankert
0:125'
Steigerwaldstadion (Erfurt) · Zuschauer: 4883 · Schiedsrichter: Stefan Glasmacher
Shynder (ET)
1:082'
Holsteinstadion (Kiel) · Zuschauer: 3189 · Schiedsrichter: Thomas Gorniak
1:141'
2:147'
2:285'
Gazi-Stadion a. d. Waldau (Stuttgart) · Zuschauer: 1800 · Schiedsrichter: Marco Achmüller
0:12'
1:121'
2:149'
3:189'
BWT-Stadion am Hardtwald (Sandhausen) · Zuschauer: 1300 · Schiedsrichter: Dominik Nowak
0:12'
Glasner (ET)
0:224'
1:248'
4:287'
Erzgebirgsstadion (Aue) · Zuschauer: 7700 · Schiedsrichter: Martin Petersen
Dienstag, 06.04.2010
1:052'
Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße (München) · Zuschauer: 1042 · Schiedsrichter: Marcel Unger

Wir sind eine von den Mannschaften, die nichts besonderes bringen.

— Dietrich Weise, Trainer von Eintracht Frankfurt, am Ende der Saison 1985/86.