Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

Zuschauer: 22.000 · Schiedsrichter: Fritz Schömich

» Rückspiel: Frankfurt - Bremen 7:0

1:0 Meyer (5.)
2:1 Meyer (44.)
3:1 Schütz (48.)
4:1 Meyer (78.)
4:1
(2:1)

Ein ausgezeichnetes Spiel (von Werder)

Speckte vier Kilo ab und traf dreimal - welch´ Comeback: Dieter Meyer
Der "Kicker" schrieb: "Eintracht Frankfurt hinterließ trotz des 1:4 einen ausgezeichneten Eindruck...". Das Sport-Magazin dagegen resümierte: "Die Frankfurter enttäuschten auf der ganzen Linie." In jedem Fall hatte Werder Bremen einen besonders guten Tag erwischt. Schon nach fünf Minuten spielte Soya den überraschend berufenen Meyer (Hänel musste kurzfristig passen) frei, der Loy umkurvte und zum 1:0 einkickte. Trotz dieses Paukenschlags konterte die Eintracht umgehend, hatte aber mit einem Pfostenschuss von Huberts Pech. In der 19. Minute jedoch schockte Stein die Bremer mit seinem Ausgleichstor. Dass der Frankfurter Mittelstürmer fünf Meter im Abseits stand, scherte den Schiri wenig. Resultat: Schieber-Rufe von den Rängen. Die Gäste hätten in der Folgezeit das Spiel übernehmen können, nutzten sich bietende Möglichkeiten jedoch nicht. Spätestens mit dem 2:1 für Werder - erneut hatte Soya Meyer eingesetzt, der mit links in die Maschen schoss (44.) - kippte die Partie zugunsten der Gastgeber.

Ferner, Thun und Soya harmonierten nach dem Seitenwechsel prächtig miteinander und bedienten den schnellen Zebrowski und den um vier Kilo abtrainierten Meyer vielfältig und erfolgreich. Meyer konnte in der 48. Minute nur durch ein Foul von Lutz gestoppt werden und Schütz - zuletzt verschoss er einen Elfer - ließ sich die Chance zum 3:1 nicht nehmen. Frankfurt steckte keineswegs auf. Stein und Kreß waren dicht vor dem zweiten Treffer der Eintracht. Diese Gelegenheiten waren jedoch Ausnahmen. Werder beherrschte seinen Gegner immer deutlicher, traf trotz vieler Chancen indes nur noch einmal. Zebrowski hatte sich durchgedribbelt (Höfer sah nicht selten nur seine Hacken) und wieder war Meyer völlig frei (Herbert bekam den "Ex-Dicken" nie in den Griff) und Loy ohne Abwehrmöglichkeit (78.). Den Abschluss der Hochkaräter lieferte Spielmacher Soya, dessen wuchtiger Schuss von der Unterkante der Latte ins Feld zurücksprang (90.). Zurück zur Einleitung: Einerseits konterte Frankfurt immer wieder ausgezeichnet, anderseits enttäuschte die Ausbeute. Werder machte jedenfalls sein bislang bestes Bundesligaspiel.

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Spieltag

11. Spieltag

Samstag, 16.11.1963 Saarbrücken1:1 Münster
Samstag, 16.11.1963 Stuttgart1:0 Nürnberg
Samstag, 16.11.1963 Braunschweig0:0 Meiderich
Samstag, 16.11.1963 Köln4:1 Hamburg
Samstag, 16.11.1963 Bremen4:1 Frankfurt
Samstag, 16.11.1963 TSV 18601:0 Karlsruhe
Samstag, 16.11.1963 Dortmund9:3 K'lautern
Samstag, 16.11.1963 Schalke1:0 Hertha BSC

„Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken mit Ende.”

— Pierre Littbarski